McAfee kritisierte aktuelle Stars, bemängelte die hohen
Ticketpreise und sprach über sinkende Einschaltquoten. Doch er gab auch ein
Versprechen: Sollte Orton bei WrestleMania nicht den WWE-Champion-Titel
gewinnen, würde er dem Unternehmen den Rücken kehren. Und genau dieses
Versprechen hat er nun eingelöst.
Pat McAfeee rudert zurück
In
seiner
ESPN-Show reflektierte er über das vergangene Wochenende. „Die gute
Nachricht ist: Das Business musste am Ende gar nicht gerettet werden“, erklärte
er. „Für mich gilt: Ich habe meine Geschichte beendet!“ Die harten Worte habe
er gar nicht so gemeint. Ihm sei es lediglich darum gegangen, Orton zu
motivieren.
Tatsächlich hat der 38-Jährige einen außergewöhnlichen
Karriereweg im Wrestling hinter sich.
Was viele gar nicht wussten: Dieser Weg begann nicht erst bei WWE. „Ich
habe in den Indies angefangen, bei IWA East Coast. Ich war Wrestler und wurde
von Rip Rogers trainiert. Trampolin-Wrestling, Indie-Wrestling, ungeschlagen“,
erinnerte er sich.
Danach durchlief er praktisch alle Positionen, die WWE vor
den Kameras zu bieten hat. Erst bei NXT, später im Hauptkader. Darunter Einsätze als
Experte bei Premium-Live-Events, einige Matches sowie Auftritte als Gastringrichter.
Schließlich übernahm er die Rolle als Co-Kommentator an der Seite von Michael
Cole. „Das war ein verdammt starker Run. Danke, Wrestling! Es war mir eine
Ehre“, sagte er.
Ein RKO vom Randy Orton zum Abschied
Bei WrestleMania 42 fungierte der ehemalige
Footballer als Manager von Randy Orton. Doch die Nacht endete chaotisch: McAfee
kassierte einen Elbow Drop durch den Kommentatoren-Tisch von Jelly Roll. Später
stürmte er noch einmal als inoffizieller Ringrichter in den Ring und kassierte
einen RKO. Ausgerechnet von dem Mann, dem er eigentlich helfen wollte.
Seitdem trägt er eine Halskrause und verkauft die Verletzung
konsequent. Selbst bei öffentlichen Auftritten wie einem Konzert von 50 Cent an
der Seite von NBA-Star Tyrese Haliburton oder im erwähnten ESPN-Podcast. Ein echter
Worker, bis ganz zum Schluss.
„Das Wrestling-Geschäft liegt sozusagen hinter mir. Dem
Wrestling-Geschäft möchte ich sagen: Danke“, schloss er ab.
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