Im 4-Way-Main-Event setzte er sich gegen den bisherigen Champion Samoa Joe sowie die beiden weiteren Herausforderer „Hangman“ Adam Page und Swerve Strickland durch.
MJF staubte den Sieg ab, nachdem „Hangman“ zwei Buckshot Lariats ins Ziel gebracht hatte. Als es den Finisher ein drittes Mal geben sollte, kam Friedman in den Ring und trat Page zwischen die Beine. MJF folgte mit dem Heatseeker DDT gegen Joe zum entscheidenden Pinfall.
MJF hatte im Dezember 2023 den AEW-World-Champion-Titel bei „Worlds End“ an Samoa Joe verloren, zwei Jahre später folgte die Revanche.
Jon Moxley gewinnt das AEW Continental Classic 2025
Von den vier Finalisten bei AEW Worlds End hat Jon Moxley das diesjährige Continental Classic gewinnen können.
Moxley nahm Kazuchika Okada damit den AEW-Continental-Champion-Titel nach einer 647-tägigen Regentschaft ab.
Moxleys Paradigm Shift brachte die Entscheidung im Turnierfinale. Der Sieger erklärte hinterher, dieser Gürtel stehe für alle Teilnehmer am AEW Continental Classic sowie die Fans.
Auf dem Weg ins Finale hatte sich Okada zuerst gegen Konosuke Takeshita durchsetzen können. Allerdings setzte Kazuchika den Schraubenzieher seines Managers Don Callis ein, um den amtierenden IWGP-World-Champion besiegen zu können.
Kyle Fletcher schied auf dem Weg ins mögliche Finale gegen Jon Moxley aus. Fletcher ging im Rear-Naked-Choke K.o.
*** Rund 9.000 Zuschauer erlebten AEW Worlds End in der NOW Arena in Hoffman Estates (bei Chicago, Illinois) live mit – ein ausverkauftes Haus!
Um keine wichtigen AEW-Entwicklungen zu verpassen, folge Power-Wrestling auf WhatsApp – klick dafür auf diesen Link. (Tipp: Am besten gleich die Glocke aktivieren!) Ergebnisse der „Zero Hour“-Preshow:
(A) The Sisters of Sin (Julia Hart & Skye Blue) bes. Hyan & Maya World
(B) Eddie Kingston bes. Zack Gibson per DDT
Nach der Entscheidung arbeitete Gibson mit seinem Partner James Drake zusammen, um Kingston Schaden zuzufügen. An dieser Stelle machte Ortiz einen Run-In und half Eddie. Für Ortiz war es der erste Auftritt bei AEW seit Januar 2024.
(C) Mascara Dorada & Bandido bes. Rocky Romero & Mark Davis; Bandido pinnte Romero per 21-Plex
(D) JetSpeed (Mike Bailey & Kevin Knight) + Jurassic Express (Jack Perry & Luchasaurus) bes. Ricochet, Gates of Agony (Toa Liona & Bishop Kaun), Josh Alexander; Perry pinnte Ricochet mit dem Sacrifice-Kniestoß
AEW Worlds End - PPV-Ergebnisse:
(1) Halbfinale im AEW Continental Classic: Kazuchika Okada bes. Konosuke Takeshita
Konosuke Takeshita entkam dem Versuch zur Rainmaker Clothesline, konterte mit einer Poisonrana und schlug mit seinem Power-Drive-Knee ein. Doch Okada gelang der Kickout.
Kurz darauf landete Okada in einer Ringecke, wo er unter einer Polsterung einen versteckten Schraubenzieher hervorholte.
Okada war in der Lage, so mit dem Schraubenzieher zuzuschlagen, dass es der Ringrichter nicht mitbekam. Der Schraubenzieher verschwand anschließend in seiner Hose.
Takeshita wurde gepinnt – und Okada zog mit einem schmutzigen Sieg ins Finale des AEW-Continental-Classic ein.
Don Callis kümmerte sich nach der Entscheidung nur kurz um Takeshita und verließ dann mit dem Sieger die Halle.
(2) Halbfinale im AEW Continental Classic: Jon Moxley bes. Kyle Fletcher per Rear-Naked Choke
Dies war ein hervorragendes Match, womöglich das beste im diesjährigen Continental Classic. Alles sah nach einem Sieg für Kyle Fletcher aus, als er Jon Moxley mit einem Brainbuster auf den Ringrand beförderte. Mox schaffte es kurz vor Ablauf des 10-counts zurück in den Ring, kassierte dann aber gleich eine Powerbomb und wurde in einen Half-Boston-Crab genommen.
Mox war trotzdem noch nicht am Ende. Er konterte in einen Bulldog-Choke, Kyle Fletcher ging seinerseits in einen Ankle Lock über.
Beide Männer fanden sich kurze Zeit später auf den Ringseilen wieder. Dort biss Mox zuerst zu, dann zog er einen gefährlichen Suplex durch, bei dem Fletcher mit dem Kopf voran auf der Ringmatte einschlug.
Fletcher schien jetzt geschlagen. Er kassierte einen Stomp, konnte beim anschließenden Cover aber einen Einroller ansetzen. Plötzlich kam Kyle zurück und zog sogar seinen Sheer-Drop-Brainbuster durch, allerdings nur zu einem 2-Count.
Fletcher suchte kurz darauf nach einem Schraubenzieher. Doch im Gegensatz zu Okada im vorherigen Match war für ihn in keiner Ringecke einer versteckt. Mox nutzte diese Gelegenheit, um Fletcher einzurollen. Er ging wieder in den Chokehold über, doch Kyle gelang erneut ein Einroller.
Fletcher kassierte dann einen Paradigm Shift und den Death-Rider DDT, doch weiterhin ließ sich Fletcher nicht pinnen. Mox nahm seinen Gegner in einen Rear-Naked Choke. Für Fletcher gab es keinen Ausweg, er lief langsam blau an. Dann reagierte er nicht mehr auf den Ringrichter und wurde bewusstlos. Der Offizielle ernannte entsprechend Moxley zum Sieger.
Doch Jon konnte sich über den Einzug ins Finale des AEW Continental Classic nicht lange freuen. Als Fletcher wieder zu sich gekommen war, warf er sich in Moxleys Kniekehle und zog das bereits im Match bearbeitete Knie weiter in Mitleidenschaft. Mox humpelte deshalb durchs Publikum davon.
(3) Chicago Street Fight um die AEW-World-Tag-Team-Titel: FTR (Cash Wheeler & Dax Harwood) (c) bes. Bang Bang Gang (Juice Robinson & Austin Gunn); Austin Gunn wurde nach einem Spike-Piledriver auf einen Titelgürtel gepinnt
Juice Robinson war es, der in diesem Match nicht nur blutete, sondern auch in einen Figure-5-Leglock von Dax Harwood geriet. Robinson befreite sich schließlich mit dem Einsatz eines Feuerlöschers aus dem Griff.
Er legte kurz darauf los, musste aber auch den FTR-Manager Stokley Hathaway abwehren. Stokley spielte keine Rolle mehr, als er vom Ringrand auf einen Tisch fiel. Statt durch das Holz zu krachen, fiel Hathaway über den Tisch und landete auf dem Hallenboden.
Juice kassierte daraufhin die Shatter Machine von FTR, Austin Gunn unterbrach das Cover.
Kurz darauf folgte Dax mit einem Piledriver auf eine Blechtonne gegen Austin. Es hagelte einen Spike-Piledriver von FTR. Für Austin Gunn gab es zudem noch den Spike-Piledriver auf einen der Titelgürtel. Die Aktion reichte FTR zur Titelverteidigung.
(4) Match um die AEW-Women’s-World-Tag-Team-Titel: The Babes of Wrath (Willow Nightingale & Harley Cameron) (c) bes. Mercedes Moné & Athena; Nightingale pinnte Moné mit einem Einroller
Willow Nightingale zog einen Death Valley Driver gegen Mercedes Moné durch. Athena kam angeflogen, um das Cover zu unterbrechen, traf allerdings ihre eigene Partnerin. Mercedes machte daraufhin einen ähnlichen Fehler und traf Athena statt Willow mit einer Clothesline.
Die Herausforderinnen ließen sich davon nicht beirren und brachten noch erfolgreich gemeinsame Aktionen durch, unter anderem einen gemeinsamen Superplex gegen Willow.
Harley Cameron schaltete sich mit ihrem Finishing Move gegen Athena ein, kassierte aber sogleich Mercedes’ Moné Maker.
Willow wollte ihre Powerbomb gegen Mercedes bringen. Moné versuchte den Konter in den Moné Maker, doch Willow hielt dagegen, zog Mercedes zum Einroller auf die Ringmatte und holte den Pinfall-Sieg.
Später am Abend forderte die aufgebrachte Moné ein Einzel-Match gegen Willow. Bei AEW Dynamite wird an diesem Mittwoch der TBS-Champion-Titel auf dem Spiel stehen.
(5) Darby Allin bes. Gabe Kidd per Einroller
In diesem Match gab es jede Menge Blut auf beiden Seiten. Die typischen Darby-Bumps durften ebenfalls nicht fehlen, er nahm erneut unangenehme Stürze hin.
Den Sieg konnte Darby Allin nicht mit dem Scorpion Deathlock erringen. Gabe Kidd meldete sich zurück und schlug mit einem massiven Headbutt ein. Dann zog er einen Piledriver durch.
Als Kidd in einen Submission-Hold übergehen wollte, setzte Darby einen Konter und rollte Kidd zum schnellen Sieg ein. Damit stand Allin zwar als Sieger fest, doch Kommentator Nigel McGuinness hielt fest, dass Darby dieses Match vor allem überlebt hatte.
Kidd war deshalb auch ziemlich angefressen, weil er das Match durch einen Einroller verloren hatte.
(6) Mixed-Nuts-Mayhem-Match: „Timeless“ Toni Storm + The Conglomeration (Mark Briscoe, Orange Cassidy, Roderick Strong) bes. The Death Riders (Claudio Castagnoli, Wheeler Yuta, Daniel Garcia, Marina Shafir); Briscoe pinnte Yuta mit dem Jay Driller
Ein Feel-Good-Match mit zahlreichen Comedy-Spots und Interaktionen zwischen den männlichen und weiblichen Teilnehmern im Match.
Claudio Castagnoli, der zu Toni Storm frech wurde, kassierte einen DDT. Castagnoli revanchierte sich kurz darauf mit einem Giant Swing.
Marina Shafir begegnete im Ring ihrem eigenen Ehemann Roderick Strong. Das Familienverhältnis spielt bei AEW keine Rolle, obwohl so ziemlich jeder Zuschauer davon weiß. Shafir trat ihren eigenen Ehemann. Strong revanchierte sich mit einem Chop in den Rücken seiner Ehefrau.
Daniel Garcia kassierte Cassidys Orange Punch. Toni Storm legte mit dem Storm Zero gegen Garcia nach.
Wheeler Yuta hielt dann „Timeless“ Toni fest, doch Orange schlug auch gegen ihn mit dem Orange Punch ein. Für Yuta folgte Storms Running Hip-Attack.
Mark Briscoe legte mit dem Jay Driller gegen Wheeler zum 1…2…3 nach.
Die Conglomeration feierte den Sieg gemeinsam mit „Timeless“ Toni, die auch noch ihre Tag-Team-Partnerin Mina Shirakawa küsste.
(7) Match um den AEW-Women’s-World-Champion-Titel: Kris Statlander (c) bes. Jamie Hayter mit dem Saturday Night Fever
Ein Match mit harten Treffern auf beiden Seiten. Beide Frauen packten ihre besten Moves aus – und probierten sich auch an den Finishern der Gegenseite. So konnte Kris Statlander die Hayter-ade Clothesline durchziehen. Jamie Hayter reagierte mit einem Saturday Night Fever.
Beide Frauen gingen zu Boden – und teilten dann gegenseitig Strikes aus. Jamie Hayter brachte eine weitere Lariat und plante jetzt das Finish.
Doch Statlander kam ihr zuvor, zog Saturday Night Fever durch und machte die Titelverteidigung perfekt.
(8) Finale im AEW Continental Classic: Jon Moxley bes. Kazuchika Okada per Paradigm Shift
Im Finale des AEW Continental Classic probierte Kazuchika Okada wieder miese Tricks: Er brachte den Continental-Titelgürtel ins Spiel. Doch der Ringrichter riss ihm den Belt aus der Hand, und während der Offizielle das Gold verstaute, brachte Jon Moxley einen Tiefschlag gegen den Japaner.
Okada kam mit seinem patentierten Dropkick zurück, dann saß auch die Rainmaker Clothesline. Moxley reagierte mit einem Paradigm Shift, der aber nicht zum Sieg reichte.
Der AEW-Continental-Champion entkam dann Moxleys Versuch zum Chokehold. Okada wollte den Rainmaker bringen, doch Moxley wich aus und schlug seinerseits mit einer Rainmaker Clothesline ein. Dann saß der Paradigm Shift, doch erneut war das nicht genug, um das Match zu gewinnen.
Jon Moxley legte jetzt mit einem Stomp nach, zeigte den Death-Rider-DDT und gewann auf diesem Weg nicht nur das Match, sondern auch das Turnier.
Die Death Riders feierten den neuen AEW-Continental-Champion und den Sieger des mittlerweile dritten Continental-Classic-Turniers. Moxley folgte mit einer Babyface-Promo, in der er den Erfolg auch all seinen hart arbeitenden Kollegen und den treuen Wrestling-Fans zugestand.
(9) Match um den AEW-World-Champion-Titel: MJF bes. Samoa Joe, Swerve Strickland, „Hangman“ Adam Page; MJF pinnte Joe nach einem Heatseeker DDT
Im Main Event gab es aufgrund der Viererkonstellation reichlich Action. Die Fans freuten sich bes., als es zur Begegnung der Langzeit-Rivalen „Hangman“ Adam Page und Swerve Strickland kam. Dies gipfelte in einer Buckshot Lariat gegen Swerve. Samoa Joe unterbrach das Cover, um seine Regentschaft aufrechtzuerhalten.
Später kam „Hangman“ nach den Angel’s Wings wieder in die Position zur Buckshot, doch zuerst musste er noch mit einem Moonsault vom Ringrand MJF von den Beinen holen. Die Buckshot funktionierte dann nicht, weil Swerve auswich. Doch Page blieb am Drücker. Ihm gelang eine Sitout-Powerbomb zum Near-Fall.
Für MJF wurden Erinnerungen wach, als er in den Coquina Clutch von Samoa geriet, so wie bei AEW Worlds End vor zwei Jahren. Doch bevor Friedmans Arm zum dritten Mal fiel, kam Swerve mit einem House-Call-Kick angesprungen und traf den amtierenden AEW-Champion.
MJF meldete sich mit einem Panama Sunrise gegen Strickland zurück. Dann kassierte er allerdings Pages Deadeye-Piledriver. Samoa Joe verhinderte einen Buckshot-Versuch. Swerve holte seinerseits Joe mit einem DDT von den Beinen.
Strickland plante jetzt den House-Call-Kick, doch da kamen die Mitglieder von The Opps an den Ring gelaufen und griffen zugunsten des AEW-World-Champions ins Geschehen ein. Joe nutzte die Gelegenheit für einen Musclebuster gegen „Hangman“, doch Page befreite sich aus dem Cover. Joe konnte es nicht glauben. HOOK diskutierte mit dem Ringrichter, während Shibata und Powerhouse Prince Nana bedrohten. Doch da kam Swerve mit dem Swerve Stomp nach draußen auf die Mitglieder von The Opps gesprungen.
HOOK stand weiterhin auf dem Ringrand und wurde von „Hangman“ ins Visier genommen. Immerhin trug HOOK die Schuld für Pages Titelverlust im vergangenen Monat. Samoa Joe nutzte die Gelegenheit, um „Hangman“ in den Coquina Clutch zu nehmen. Strickland unterbrach den Submission-Hold mit einem Swerve Stomp gegen Joe.
Swerve brachte Joe in Position für einen weiteren Swerve Stomp. Doch da war MJF zur Stelle, der Strickland von den Seilen auf den Hallenboden katapultierte. „Hangman“ legte mit einem Big Boot auf dem Ringrand gegen Friedman nach.
Dann fackelte „Hangman“ nicht lange: Es gab erst eine, dann zwei Buckshot Lariats gegen Samoa Joe. Joe ging nicht zu Boden, doch er schwankte.
Page brachte sich zu einer dritten Buckshot Lariat in Position. Doch im letzten Moment war MJF zur Stelle, der Joe beiseite beförderte und den heranfliegenden „Hangman“ zwischen die Beine trat.
MJF legte sogleich mit einem Heatseeker DDT gegen Samoa Joe nach: 1…2…3! Die Entscheidung – MJF stand als sechszehnter AEW-World-Champion fest, die zweite Regentschaft für Friedman.
Ein Feuerwerk für den neuen Weltmeister schloss die vorletzte AEW-Übertragung des Jahres ab.
*** „New Year’s Smash“ an diesem Mittwoch bei AEW Dynamite. Bei der Show am 31. Dezember erhält Jack Perry eine Chance auf Ricochets AEW-National-Champion-Titel. Und Willow Nightingale bekommt die Möglichkeit, Mercedes Moné den AEW-TBS-Champion-Titel abzunehmen.
*** Der nächste AEW-Pay-Per-View ist für Sonntag, den 15. März 2026, angekündigt worden: „Revolution“ findet in der Crypto.com Arena in Los Angeles (Kalifornien) statt.
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