Jon Moxley erkennt Will Ospreay nach seiner Niederlage an
Beim Pay-Per-View, der aus der mit 9.456 Zuschauern ausverkauften NOW Arena in Hoffman Estates/Illinois übertragen wurde, siegte Ospreay im Main Event gegen seinen früheren Mentor Jon Moxley.
Nach einem intensiven Duell landete der Brite einen klaren Sieg - und das mit einem Lächeln auf den Lippen. Nach einer Hidden Blade und dem Storm Breaker war Mox noch nicht geschlagen. Doch Ospreay wusste in diesem Moment, dass nur noch eine Aktion fehlte. Und tatsächlich: Nach einer weiteren Hidden Blade war Moxleys Schicksal besiegelt.
Die Anerkennung von Moxley gab es hinterher: Er legte Will Ospreay den Gürtel über die Schulter, schüttelte seine Hand und zog sich dann mit seinen Death Riders zurück, während der Schlussmoment der Übertragung ganz allein dem AEW-World-Champion gehörte.
Bei der Pressekonferenz im Anschluss wurde Will Ospreays nächste Titelverteidigung auf den Weg gebracht: Ospreay forderte Kazuchika Okada heraus und setzte seinen AEW-World-Champion-Titel aufs Spiel. Der Japaner akzeptierte das Angebot. Das Match gibt es am übernächsten Dienstag, den 6. Oktober, beim AEW Grand Slam in Paris.
Sorge um Stings Sohn Steven Borden nach verunglückter Aktion
Für den Schreckmoment bei AEW All Out 2026 sorgte Stings Sohn Steven Borden in seinem Pay-Per-View-Match.
Im #1-Herausforderer-Match mit Borden und Darby Allin gegen Kevin Knight und Kyle Fletcher kam es zu einer Aktion, als Borden und Knight gleichzeitig von gegenüberliegenden Ringecken angesprungen kamen und aufeinander zuflogen.
Borden nahm einen harten Bump und ging dabei K.o. Vermutet wurde sofort mindestens eine Gehirnerschütterung. (Hinweis - Das Video zeigt die Szene spiegelverkehrt:)
Das Match wurde abgebrochen und den Mitgliedern der Callis-Familie der Sieg zugesprochen.
Die Kameras zeigten die Erstversorgung durch den AEW-Arzt Dr. Michael Sampson nicht. Kommentator Tony Schiavone erklärte, dass Borden aus dem Ring gebracht wurde. Später teilte er mit, dass der Sohn von Wrestling-Ikone Sting bei Bewusstsein sei und in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Nach der Veranstaltung gab es ein weiteres Update. AEW-Boss Tony Khan berichtete während der Pressekonferenz von einem positiven Update zu Steven Borden: Er sei wach und ansprechbar, alle Untersuchungen im Krankenhaus seien positiv ausgefallen. Borden gehe es inzwischen besser. Man hoffe, dass er am Sonntag nach Hause zu seiner Familie fliegen könne.
Nur ein Titelwechsel: Young Bucks jetzt vierfache AEW-World-Tag-Team-Champions
Nach sieben Titelwechseln vor einem Monat in London wurden bei AEW All Out 2026 nur in einem Match neue Champions gekrönt.
Nick und Matt Jackson gewannen das TLC-Triple-Threat-Match gegen FTR und die bisherigen Champions Christian Cage & Adam Copeland. Damit stellten die Young Bucks einen Rekord auf - sie wurden zu den ersten vierfachen AEW-World-Tag-Team-Champions der Geschichte.
Für Cage & Cope endete eine rund viermonatige Regentschaft: Sie hatten die Gürtel in einem „I Quit!“-New-York-City-Street-Fight von FTR (Dax Harwood & Cash Wheeler) am 24. Mai bei AEW Double or Nothing 2026 gewinnen können.
Erstes Match für AEW WrestleDream offiziell
Der nächste AEW-Pay-Per-View kommt schon bald - und das erste Match für WrestleDream am 17. Oktober in Orlando/Florida steht bereits fest.
Mit ihrem Sieg über Willow Nightingale wurde Thekla zur neuen #1-Herausforderin auf den AEW-Women’s-Champion-Titel. Auf dem Weg zum Sieg setzte die Österreicherin allerdings auf die Unterstützung ihrer Verbündeten Skye Blue und Julia Hart.
Blue schlug Nightingale mit dem Artist-of-Stardom-Titel. Anschließend lenkte sie den Referee ab, während Hart Nightingale mit ihrem Titel schlagen wollte. Stattdessen traf sie jedoch versehentlich Thekla. Nightingale wollte mit der Doctor Bomb nachlegen, doch ihre seit Wochen verletzte Hand gab nach. Dadurch konnte Thekla kontern und mit dem Curb Stomp den Sieg erringen.
Im Anschluss erschien AEW-Women’s-Champion Mercedes Moné - das anstehende Duell mit Thekla in bereits drei Wochen wurde offiziell gemacht.
Britisches Debüt gegen TBS-Champion
Auf eine Open Challenge von TBS-Champion Persephone antwortete eine frühere RevPro-British-Women’s-Champion: Dani Luna feierte ihre Ankunft bei AEW - verlor aber das Titel-Match gegen die Titelträgerin aus Mexiko. Vor dem Sieg von Persephone gab es allerdings ein Eingreifen ihrer Verbündeten Dr. Britt Baker. Kurz darauf saß eine Crucifix-Powerbomb von den Seilen zur Entscheidung.
Dani Luna hat bisher nicht nur in ihrer britischen Heimat auf sich aufmerksam gemacht. Zwischen 2023 und 2026 arbeitete sie bereits für TNA Wrestling, wo sie gemeinsam mit Jody Threat die TNA-Knockouts-Tag-Team-Champion-Titel halten konnte.
Trotz der Niederlage konnte sich Dani Luna freuen: Hinterher gab AEW-Boss Tony Khan nämlich bekannt, die 27-Jährige unter Vertrag genommen zu haben.
Baldiges Wiedersehen mit Wardlow
Ein Videoclip hat das baldige Wiedersehen mit Wardlow angekündigt.
In rund 35 Sekunden wurde uns die damalige Dominanz des mittlerweile 38-jährigen Hünen in Erinnerung gerufen. Und das war auch nötig, denn Wardlow ist bereits seit über zwei Jahren außer Gefecht.
Sein letztes Match fand im März 2024 statt: Wardlow unterlag hier gegen den damaligen AEW-World-Champion Samoa Joe. Seitdem sahen wir ihn im August vergangenen Jahres kurz wieder. Bei AEW Forbidden Door attackierte er Swerve Strickland. Doch bedauerlicherweise zog sich Wardlow gleich wieder einen Muskelriss zu.
Jetzt soll es für ihn endlich wieder besser laufen!
Ergebnisse „Tailgate Brawl“-Pre-Show - Samoa Joe kehrt zurück!
(A) „Jungle“ Jack Perry bes. Katsuyori Shibata (9:15)
„Jungle“ Jack Perry konterte einen Versuch zum Rear-Naked Choke und schaffte den Sieg mit einem raschen Einroller.
Im Anschluss rief Jack Perry nach Samoa Joe, den er ursprünglich herausgefordert hatte. Erst erschienen HOOK, Action Andretti und Anthony Bowens von The Opps. Dann erschien allerdings Samoa Joe, der nach mehreren Monaten Pause zurückkehrte.
Perry wollte einen Handschlag mit Joe, doch dieser reagierte ungehalten. „Jungle“ Jack pochte weiter darauf, bis Joe ihn mit einem Headbutt auf die Ringmatte beförderte. Anschließend verschwand Joe wieder mit seiner Crew.
(B) The Sisters of Sin (Julia Hart & Skye Blue) bes. Mina Shirakawa & Queen Aminata (9:55)
Skye Blue pinnte Mina Shirakawa mit dem Code Blue.
(C) Tailgate-Brawl: Bang Bang Gang („Switchblade“ Jay White, Ace Austin, Colten & Austin Gunn) bes. The Death Riders (Daniel Garcia & Wheeler Yuta) + The Dogs (David Finlay & Clark Connors) (12:10)
Jay White pinnte Wheeler Yuta mit dem Blade Runner.
AEW All Out: Alle Ergebnisse
(1) Match um den AEW-National-Champion-Titel: Andrade El Idolo (c) bes. PAC per Einroller als Konter auf den Brutalizer (18:43)
Andrade El Idolo wollte den Sieg, nachdem er seine Spinning-Backfist (Dia de los Muertos) ins Ziel gebracht hatte. Doch PAC rollte sich aus dem Ring und konnte den heranstürmenden Andrade draußen mit einem Overhead-Suplex in die LED-Wand befördern.
PAC plante dann den Black Arrow, doch Andrade wich aus. Der AEW-National-Champion wollte mit dem DM nachlegen. Doch da kletterte Marina Shafir auf den Ringrand. Andrade fragte Marina, ob sie ihm den obligatorischen Kuss auf die Wange geben wolle.
Andrades Aufmerksamkeit für Marina nutzte PAC für eine plötzliche Poisonrana aus. Danach kassierte Andrade eine massive Running-Lariat und wurde in den Brutalizer genommen. Doch statt aufzugeben, setzte Andrade einen raschen Konter und konnte PAC aus der Brutalizer-Position einrollen und das Match glücklich gewinnen.
(2) #1-Herausforderer-Match auf die AEW-Tag-Team-Champion-Titel: Kyle Fletcher & Kevin Knight bes. Darby Allin & Steven Borden nach Referee-Stoppage (13:07)
Im Match wurde auf den Hot Tag mit Steven Borden hingearbeitet. Der funktionierte schließlich. Aber auch Stings Sohn geriet durch die Spielchen der Don Callis Family rasch in Probleme.
Das Match gipfelte in einer Szene, als Kevin Knight und Steve Borden beide auf gegenüberliegenden Seiten auf die Seile gingen und lossprangen. Es kam zu einer Berührung bei der Landung. Steven Borden nahm einen harten Bump und ging bei der Landung K.o.
Dr. Sampson wurde herbeigerufen, das Match bald darauf durch den Ringrichter abgebrochen. Kevin Knight und Kyle Fletcher bekamen den Sieg zugesprochen und wurden damit die #1-Herausforderer auf die AEW-Tag-Team-Champion-Titel.
Die Kommentatoren überbrückten die nächsten Minuten, während Steven Borden auf einer Trage aus der Halle gebracht wurde (was im TV nicht zu sehen war). Wie weiter oben im Artikel vermerkt, gab es später eine erste Entwarnung von Tony Khan, was Steven Bordens Zustand angeht.
(3) Match um den AEW-TBS-Champion-Titel: Persephone (c) bes. Dani Luna per Razor's Edge (14:42)
Beide Frauen lieferten sich ein Duell mit vielen harten Treffern. Dani Luna wollte nach einem Fireman’s Carry Slam den Sack zumachen. Doch da zog ihr Dr. Britt Baker, Persephones Managerin, von draußen an den Haaren und unterbrach das Cover.
Luna folgte mit einem Dive durch die Ringseile auf Dr. Britt. Persephone legte dann selbst mit einem Sprung nach.
Dani Luna wollte kurz darauf Persephone über die Seile mit einem Suplex zurück in den Ring holen. Doch Dr. Britt hielt von draußen Persephones Fuß fest.
Das brachte der amtierenden TBS-Champion einen Vorteil ein - und sie konnte Dani Luna dann mit einem Razor’s Edge auf die Ringmatte schicken - die Titelverteidigung.
(4) Match um den AEW-International-Champion-Titel: Kazuchika Okada (c) bes. Tommaso Ciampa per Rainmaker (21:01)
Vor den Augen von Tommaso Ciampas Frau und Tochter Willow zog Kazuchika Okada einen Draping-DDT mithilfe der Ringabsperrung durch.
Okada zeigte Willow dann seinen Mittelfinger, an ihrem achten Geburtstag! Doch Willow reagierte - und packte mit Mamas Zustimmung beide Mittelfinger gegen Okada aus. Da war Chicago außer sich:
Das Match nahm von da an an Dramatik zu. Gerade die letzten Minuten waren hervorragend. Okada wollte den Schraubenzieher der Callis-Familie nutzen, Don Callis lenkte dafür den Ringrichter ab.
Doch Ciampa ließ das nicht zu und zielte immer wieder auf seinen Kniestoß ab, den er schließlich auch durchbrachte, aber das Match nicht gewinnen konnte.
Okada zielte auf den Rainmaker ab, brachte aber erst einmal einen Dropkick durch. Ciampa schwankte nur, ging aber nicht zu Boden. Ciampa taumelte in die Emerald Flowsion und kassierte dann die Rainmaker-Clotheslines zur Titelverteidigung des AEW-International-Champions.
(5) Chicago-Street-Fight um die AEW-Women’s-Tag-Team-Champion-Titel: The Brawling Birds (Jamie Hayter & Alex Windsor) (c) bes. Divine Dominion (Megan Bayne & Lena Kross); Windsor pinnte Kross nach dem Two Birds, One Stone (17:39)
In diesem Hardcore-Match war alles dabei, was man sich darunter vorstellen kann. Es gab Stühle, einen Table-Bump mit einer Powerbomb vom Ringrand gegen Jamie Hayter, einen Kendostock oder auch eine Kette.
Alex Windsor war die erste Teilnehmerin, die leicht blutete. Megan Bayne später noch deutlicher. Bayne überzeugte auch durch ihre Kraft, etwa mit einem doppelten German Suplex gegen beide Brawling Birds. Zudem brachte sie ein Absperrgitter ins Spiel. Das wurde in der Ringecke angelehnt. Es war letztlich Lena Kross, die mit einem Suplex auf das Gitter befördert wurde.
Divine Dominion überzeugten mit ihrem Double-Chokeslam-Finisher gegen Windsor, die auf zwei nebeneinanderstehenden Stühlen landete. Hayter unterbrach das Cover im letzten Moment.
Die Challenger brachten dann ein großes Brett ins Spiel, auf dem Stacheldraht klebte. Es war allerdings Bayne selbst, die von Hayter mit einem Death Valley Driver durch das Stacheldrahtbrett befördert wurde.
Lena Kross brachte einen Sack mit Reißzwecken ins Spiel. Dann war Hayter da, die Kross mit einer Kette traf. Die Champions zogen nun den Two Birds, One Stone Finisher gegen Kross durch, die in den Reißzwecken landete. Windsor pinnte Kross zur Titelverteidigung.
(6) Match um die AEW-Trios-Champion-Titel: Swerve Strickland + The New Level (Kofi & Austin Creed) (c) bes. „Hangman“ Adam Page & Brodido (Brody King & Bandido); Strickland pinnte Bandido mit Big Pressure (23:56)
Erneut bewiesen The New Level, sich bei AEW perfekt eingefunden zu haben. Kofi und Austin Creed zeigten vollen Einsatz. Auf den Boden der Tatsachen wurde Kofi allerdings geholt, als „Hangman“ Adam Page in der entscheidenden Phase des Matches mit der Buckshot Lariat (über Swerveas Rücken gesprungen) einschlug.
Swerve Strickland kassierte Pages Powerbomb. Er wollte daraufhin mit einer weiteren Buckshot Lariat nachlegen. Doch Creed stieß Strickland im letzten Moment aus dem Weg und kassierte die Aktion seinerseits.
Sogleich setzte Strickland mit dem House-Call-Kick gegen „Hangman“ nach und beförderte ihn aus dem Ring.
Bandido überraschte Swerve, indem er ihn auf die Schultern lud und das X-Knee durchzog. Der 21-Plex sollte folgen, doch Strickland landete auf seinen eigenen Beinen und überraschte Bandido mit dem Big Pressure zur erfolgreichen Titelverteidigung.
(7) #1-Herausforderinnen-Match auf den AEW-Women’s-Champion-Titel: Thekla bes. Willow Nightingale (13:19)
Als beide Frauen angeschlagen im Ring lagen, kam Julia Hart angelaufen und platzierte sich mit einem der Stardom-Trios-Titelgürtel auf dem Ringrand. Der Offizielle wollte sie zurückdrängen. Doch Hart war nur da, um für Ablenkung zu sorgen: Skye Blue erschien nämlich ebenfalls und schlug mit ihrem Gürtel auf Willow Nightingales bereits angeschlagene Hand ein.
Nun diskutierte der Ringrichter mit Skye Blue, was Julia Hart nutzte, um in den Ring zu kommen. Sie wollte mit ihrem Gürtel ausholen. Doch Willow wich aus - und Hart traf Thekla!
Nightingale warf Hart aus dem Ring und entfernte auch Blue vom Ringrand. Beim anschließenden Cover befreite sich Thekla allerdings.
Willow plante nun die Doctor Bomb, konnte Thekla wegen ihrer verletzten Hand aber nicht hochhieven.
Nightingale ging in die Knie - und Thekla zog einen Stomp auf die Hand und einen Stomp in den Nacken ihrer Gegnerin, um das Match zu gewinnen.
Das Triangle of Madness feierte den Sieg: Thekla wurde auf diesem Weg zur #1-Herausforderin. Die amtierende AEW-Women’s-Champion Mercedes Moné trat an dieser Stelle auf die Stage und blickte auf ihre kommende Gegnerin. Mercedes vs. Thekla findet am 17. Oktober bei „WrestleDream“ in Orlando/Florida statt.
(8) Leiter-Match um die AEW-Tag-Team-Champion-Titel: The Young Bucks (Nick & Matt Jackson) bes. Adam Copeland & Christian Cage (c) sowie FTR (Cash Wheeler & Dax Harwood) (23:25)
Das Match wurde als Leiter-Match bezeichnet. Im Vorfeld war es als neue Version der klassischen WWE-TLC-Matches hochgespielt worden. Und genau das gab es dann auch - Tische, Leitern und Stühle.
FTR-Manager Stokely Hathaway wollte auch mitmischen. Er warf Edge weißes Pulver ins Gesicht und wollte dann die Leiter erklimmen, um die Gürtel abzumontieren. Doch Edge warf die Leiter um - und Stokley flog über das oberste Seil durch einen Tisch.
Damit nicht genug: Mit weiteren Tables-Bumps außerhalb des Rings wurde reichlich Chaos fabriziert. Und schließlich wurden drei Leitern nebeneinander aufgebaut, auf denen sich die Schlussszenen abspielten.
So gab es auf dem Leiter-Konstrukt die Shatter Machine von FTR gegen Nick Jackson. Dax Harwood fand sich kurz darauf mit dem Kopf zwischen den Sprossen einer Leiter wieder und kassierte ein Con-Chair-To von Cope & Christian. Damit war auch er ausgeschaltet.
Cash Wheeler wehrte kurz darauf Copeland ab. Er landete unsanft auf dem obersten Ringseil und fiel nach draußen.
Nick Jackson flog heran und beförderte Wheeler mit einem Back Body Drop über die hohe Leiter auf den Ringboden, ein unangenehmer Bump.
Matt Jackson kam nun auch auf die Leiter - und gemeinsam zogen die Young Bucks einen BTE Trigger gegen Christian durch, der neben ihnen auf einer kleineren Leiter stand. Damit war der Weg für die Young Bucks frei, um die Gürtel abzumontieren. Sie wurden zu den ersten vierfachen AEW-Tag-Team-Champions der Geschichte.
(9) Match um den AEW-World-Champion-Titel: Will Ospreay (c) bes. Jon Moxley per Hidden Blade (32:46)
AEW-World-Champion Will Ospreay verbrannte außerhalb der Halle eine Flagge der Death Riders. Dabei halfen ihm seine Freunde des United Empire. Sein erster Entrance als Champion wurde zudem mit einer Geigenspielerin und einem Video verschönert. Dies war gleichzeitig ein Product Placement für ein Videospiel.
Es folgte das längste Match des Abends mit einer Kampfzeit von über 30 Minuten. Gerade im ersten Drittel hielt sich die Resonanz des Publikums (nach einem bereits langen Abend) merklich zurück. Das änderte sich dann aber deutlich in der zweiten Hälfte.
Will Ospreay blutete bereits nach kurzer Zeit deutlich an der Stirn, was Moxley gefiel. Der Champion stellte sich dem verbissenen Kampfstil seines Herausforderers - und kam nach einem Styles Clash und dem Oscutter in die Position zur Hidden Blade.
Doch da nahm das Chaos seinen Lauf: Erst griff Marina Shafir an Wills Fuß und hinderte ihn an der Aktion. Dann legten sich Daniel Garcia und Wheeler Yuta von den Death Riders (sie alle hatten Mox zum Ring begleitet) mit Wills Sekundanten „Speedball“ Mike Bailey und Francesco Akira an.
Der Ringrichter wollte für Ruhe sorgen, wurde auf dem Ringrand stehend dann aber von Ospreay mit einem Kick getroffen, der eigentlich für Moxley gedacht war.
Die Death Riders hatten damit freie Bahn, auf das Match einzuwirken. Das führte zu einem Auftritt von PAC, der den Koffer ins Spiel brachte, mit dem die Death Riders über Monate den AEW-Champion-Titel mit sich herumgetragen hatten. Andrade El Idolo tauchte auf und kümmerte sich um PAC.
Marina Shafir nahm den Koffer an sich und schlug damit gegen Ospreay zu. Anschließend wurde Ringrichter Paul Turner zurück zwischen die Seile befördert. Er zählte nur den 2-Count und flog dank Shafir dann wieder raus.
Alex Windsor und Jamie Hayter kamen dann auch noch hinzu. Sie legten erst Marina lahm, dann sprang Jamie mit einem Crossbody auf die männliche Konkurrenz.
Der Koffer spielte weiterhin eine Rolle: Mox zeigte einen Stomp gegen Ospreay auf den Koffer. Kurz darauf schlug er mit dem Koffer noch mal zu.
Jetzt erschien ein Ersatz-Ringrichter: Bryce Remsburg war da und zählte zugunsten von Moxley, doch Will gelang der Kickout.
Moxley zeigte wiederholt den Paradigm Shift und schließlich den hohen Death Rider. Ospreay ließ sich aber nicht besiegen. Und Jon ging in den Bulldog Choke über.
Ospreay befreite sich, indem er Moxley in den Arm biss. Dann folgte eine Hidden Blade und der Stormbreaker zum 2-Count.
Moxley hockte nun im Ring - wohlwissend, was kommt. Will schlug ihm in seinem Nacken mit einer weiteren Hidden Blade ein. 1…2…3: Will Ospreay gelang die Titelverteidigung.
Wenig später setzte Moxley ein Zeichen: Er legte Will den AEW-Champion-Titel auf die Schulter, gab ihm die Hand und verließ den Ring gemeinsam mit den Death Riders.
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