Das soll WWE geboten haben
Wie Cory Hays von BodySlam.net berichtete, lag Finlay
tatsächlich ein WWE-Angebot vor. Er hätte jedoch nicht im Hauptkader
einsteigen, sondern bei NXT starten sollen. Wahrscheinlich auch zu
entsprechenden Konditionen.
Der 32-Jährige lehnte ab. Laut Fightful unterschrieb er in der
vergangenen Woche stattdessen einen mehrjährigen Vertrag bei AEW.
Die Vereinbarung mit seinem bisherigen Arbeitgeber, New
Japan Pro-Wrestling, war bereits im Februar ausgelaufen. Am vergangenen Freitag
stieg er aber noch einmal bei The New Beginning in den Ring und bezwang Fred
Rosser.
Familien-Connection sprach eher für WWE-Wechsel
Die Erwartungshaltung bezüglich eines Wechsels zu WWE war
nicht unbegründet. David Vater Fit Finlay ist eine waschechte
Wrestling-Legende.
Nachdem er viele Jahre in Europa und später auch bei WCW
seine großen Fußspuren hinterlassen hatte, war der Nordire in den vergangenen
25 Jahren in verschiedenen Rollen für WWE tätig. Als Wrestler, als Producer und
als Trainer.
Auch Davids jüngerer Bruder Brogan Finlay ist seit 2024
unter dem Namen Uriah Connors bei NXT aktiv. Die familiären Verbindungen zur
größten Wrestling-Promotion der Welt hätten also perfekt gepasst.
AEW bot bessere Möglichkeiten
Doch offenbar fehlte es WWE an konkreten Vorstellungen für
den Free Agent. Das NXT-Angebot wirkte wie eine Notlösung, um ihn an die Firma
zu binden.
Das war keine überzeugende Perspektive für einen etablierten
Wrestler mit internationaler Erfahrung. Bei AEW hingegen wartete eine klare Rolle auf ihn: die
Wiedervereinigung mit seinen langjährigen Weggefährten Gabe Kidd und Clark
Connors.
Das Trio bildete bereits in Japan eine Einheit und setzt diese nun als
„The Dogs“ bei AEW fort. Aus unserer Sicht fügt sich Finlay perfekt in den
bestehenden Kader ein.
Und wer weiß? Mit Anfang 30 ist er im Vergleich zu den
meisten WWE-Topstars ein Jungspund. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass WWE in
ein paar Jahren mit einem besseren Angebot anklopft.
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