Die 20 besten WWE-PPV-Matches von 2016 in einer Liste! / Bilder: Bill Otten, Logo: (c) WWE
Die 20 besten WWE-PPV-Matches von 2016 in einer Liste! / Bilder: Bill Otten, Logo: (c) WWE

(10) WWE-Champion Roman Reigns bes. AJ Styles 

****1/4 (25:07) – Payback – 1. Mai  

Ah – das ist er wieder, dieser AJ Styles. Vor dem Brand Split übernahm der frühere IWGP Heavyweight Champion noch eine andere Rolle. Hier sollte er dabei helfen, den von vielen Fans als Titelträger angezweifelten Roman Reigns beim Publikum „over“ zu bringen. Die Gegnerwahl für Reigns hätte nicht besser sein können, denn dem seit WrestleMania amtierende Champion gelang eines seiner besten Pay-Per-View-Matches. Und eine Steigerung sollte einige Wochen später sogar noch möglich gewesen sein. 

(9) AJ Styles bes. WWE-Champion Dean Ambrose 

****1/4 (25:02) – Backlash – 11. September 

Ein wichtiger Schritt für den SmackDown-Kader: Beim ersten SmackDown-Only-PPV der neuen Ära ging die WWE World Championship vom glanzlosen Titelträger Ambrose an den hoffnungsbringenden Styles. Durch Spitzenleistungen hatte sich (wie unsere Liste zeigt) der Phänomenale bereits beweisen können, so war das Einläuten seines Runs als Heel-Champion an dieser Stelle nur logisch. Untermauert wurde das mit einem erwartungsgemäß hochdramatischen Duell. 

(8) Dolph Ziggler bes. IC-Champion The Miz 

****1/4 (19:45) – No Mercy – 9. Oktober 

In Sacramento gipfelte diese Dauerrivalität. Dolph setzte nämlich sogar seine Karriere aufs Spiel, sollte die Intercontinental Championship an diesem Abend nicht an ihn gehen. Die Wrestler brachten es glaubwürdig rüber, dass Ziggler mehrmals bereits mit einem Fuß über dem Abgrund stand. Nur um am Ende doch noch die Kurve zu kriegen. Dieses dramatische Duell hätte es verdient gehabt, No Mercy im Oktober als letztes Match des Abends abzuschließen. 

(7) NXT Tag Team Champions The Revival (Scott Dawson & Dash Wilder) bes. Johnny Gargano & Tommaso Ciampa 

****1/4 (19:11) – Takeover: Brooklyn II – 20. August 

Was 2015 die tollen Damen-Matches in den Takeover-Specials waren, spielte sich 2016 im Tag-Team-Bereich ab. Nach der Fehde zwischen The Revival und American Alpha schickten sich diese Teams an, dem Vorgängerprogramm noch eins draufzusetzen. Was soll man sagen? Das ist ihnen gelungen! 

(6) T.J. Perkins bes. Gran Metalik um die WWE Cruiserweight Championship 

****1/4 (17:48) – The Cruiserweight Classic – 14. September 

Dieses Turnier war eine Erfrischung im Hochsommer. Neue Impulse wurden mit The Cruiserweight Classic gesetzt (nur die Matches des Finalabends fließen als zweistündiges Live-Special in unsere Liste mit ein). Ganz am Schluss holte sich T.J. Perkins die zurückgebrachte Cruiserweight Championship. Ein tolles Match als Turnierfinale, das übrigens von einem der Halbfinals getoppt wurde. Doch dazu später mehr in dieser Liste.  

(5) Team SmackDown bes. Team Raw im Elimination Match 

****1/4 (52:49) – Survivor Series – 20. November

Kein typisches Match, dafür eine Aneinanderreihung von ganz vielen Geschichten und Elementen, die den Kampf der Teams bei der Survivor Series ausmachten. Ähnlich wie ein gut gebooktes Rumble-Match. Nach dieser knappen Stunde konnten Raucher eine Zigarette danach bestimmt gut gebrauchen. Alle anderen nahmen hoffentlich mit einem kühlen Glas Wasser vorlieb. 

(4) Shinsuke Nakamura bes. Sami Zayn 

****1/4 (20:08) – Takeover: Dallas – 1. April 

Für viele Fans das beste WWE-Match des WrestleMania-Wochenendes. Shinsuke Nakamura gab nach seinem Wechsel von NJPW zu NXT offiziell seinen Einstand und bekam dafür den perfekten Widersacher serviert. Ein emotional geladenes Match, das von einem tollen Publikum in Dallas getragen wurde. Ganz gewiss eines der besten Einzelmatches der NXT-Geschichte.  

(3) WWE-Champion Roman Reigns bes. AJ Styles 

****1/2 (22:12) – Extreme Rules – 22. Mai 

Drei Matches haben bei uns in diesem Jahr die viereinhalb Sterne bekommen (im Vorjahr gab es noch eines mit der Vierdreiviertel-Wertung, diese Punktzahl vergaben wir 2016 dagegen nie). Bezeichnenderweise ist AJ Styles auch in unseren Top 3 vertreten, aber sicher gegen einen eher unerwarteten Gegner: Das Extreme Rules Match gegen Roman Reigns bot im Mai nämlich noch mal die Steigerung zu Payback wenige Wochen zuvor. Hier gab es zwei Superstars zu sehen, die voll motiviert waren, an diesem Abend wirklich alles zu geben. Eine Klasse für sich. 

(2) T.J. Perkins bes. Kota Ibushi 

****1/2 (14:53)– The Cruiserweight Classic – 14. September

Ein Wrestler ohne festen WWE-Vertrag auf dem zweiten Rang: Die doch recht unterschiedlichen Stile von Perkins und Ibushi vermischten sich an diesem Abend zu einem technisch aufsehenerregenden Match, das durch die tolle Atmosphäre in der Full Sail University noch besser gemacht wurde. Es wird spannend zu beobachten sein, ob 2017 die Cruiserweights dieses Match toppen können. Wer das Match bis heute nicht gesehen hat: unbedingt auf dem WWE Network nachholen. Überhaupt war das zweistündige CWC-Finale in seiner Kompaktheit ohne Umschweife eine der allerbesten WWE-Produktionen des Jahres! 

(1) Johnny Gargano & Tommaso Ciampa bes. NXT Tag Team Champions The Revival (Scott Dawson & Dash Wilder)

****1/2 (22:17) – Takeover: Toronto – 19. November 

Das Revival des Tag Team Wrestlings: In diesem 2-out-of-3-Falls-Match stimmte fast alles: DIY, also Johnny Gargano und Tommaso Ciampa, holten sich im wiederholten Anlauf von Dash Wilder und Scott Dawson das NXT-Tag-Team-Gold. Eine hochdramatische, technisch anspruchsvolle und absolut packende Darbietung. Ein Match, das vielleicht nicht jeder auf der Rechnung hat, weil es kein Main Event war und auch nicht bei einem der Haupt-WWE-Events stattfand. Wer Tag Team Wrestling mag, wird dieses Match allerdings lieben. In der Hoffnung, dass das Aufleben des Teamkampfes 2017 weitere Früchte tragen wird. 

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