WWE-Moderatorin Renee Young hat über Social Media bekanntgegeben, in dieser Woche positiv auf COVID-19 getestet worden zu sein. Vermutet wird, dass sich noch zahlreiche weitere WWE-Mitarbeiter und -Aktive am Coronavirus angesteckt haben. Youngs Erkrankung betrifft auch WWE-Konkurrent AEW.

Ergänzung (25.6. um 16:45 Uhr): Weitere bestätigte COVID-Fälle, siehe unten.

Auch wenn konkrete Zahlen weiterhin unklar sind und sich WWE noch nicht zu den Umständen geäußert hat, scheinen gleich mehrere Personen, die in der Vorwoche an der WWE-TV-Produktion beteiligt waren, positiv auf COVID-19 getestet worden zu sein.

WWE-Moderatorin Renee Young ist die Erste, die öffentlich ihre COVID-19-Infektion bestätigt hat. Auf Twitter schreibt die 34-jährige: „Was für ein paar Tage. Meine Show wird abgesetzt und ich fange mir Covid ein. Tragt eure Masken und wascht eure Hände. Passt auf euch auf!“

WWE RIEF ZU WEITEREN TESTS AUF

Young scheint in der Vorwoche bei den WWE-TV-Tapings, so zumindest die Vermutung, negativ auf COVID-19 getestet worden zu sein, wurde aber nach einer Aufforderung von WWE an ihre Mitarbeiter am Montag in ihrer Wahlheimat in Las Vegas, Nevada, erneut getestet. In diesem Fall ist der COVID-Test positiv ausgefallen.

Dave Meltzer vom „Wrestling Observer“ berichtet im Zusammenhang, Young habe sich zu Beginn der Woche sehr schlecht gefühlt, ihr Zustand habe ich seitdem aber wohl bereits gebessert.

Young ist mit AEW-Champion Jon Moxley verheiratet, der aus diesem Grund in dieser Woche nicht zur AEW-TV-Sendung nach Jacksonville, Florida, reiste. Bei Moxley sollen die COVID-19-Tests bisher negativ ausgefallen sein.

AEW-MAIN-EVENT GERÄT IN GEFAHR

Moxley soll in der kommenden Woche bei Aufzeichnungen zum AEW-TV-Special „Fyter Fest“ gegen Brian Cage seine AEW Championship verteidigen. Zum jetzigen Zeitpunkt muss allerdings davon ausgegangen werden, dass das Match nicht stattfinden kann. Unter normalen Umständen müsste Moxley, der sich mit Young in einem Haushalt aufhält, auch für mindestens zwei Wochen in Quarantäne bleiben.

Unterdessen will WWE in dieser Woche am morgigen Freitag sowie am Samstag neue TV-Sendungen produzieren. Für den Freitagabend gibt es bisher noch kein neues Sendematerial für SmackDown. WWE hat angekündigt, ab sofort und bis auf Weiteres vor allen TV-Produktionen COVID-19-Tests durchführen zu wollen. In der Vergangenheit reichten WWE Temperaturchecks aus.

COVID-ZAHLEN IN FLORIDA EXPLODIEREN 

Sowohl WWE als auch AEW geraten zudem in ein weiteres Problem: New York, New Jersey und Connecticut wollen sich von anderen US-Bundesstaaten, in denen aktuell wieder COVID-19 in einem höheren Maße grassiert, absichern. Dazu zählt Florida, wo WWE und AEW produzieren.

Konkret müssen sich Personen, die aus Florida in die drei genannten Bundesstaaten zurückreisen, für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Das würde bei WWE neben einigen Aktiven und Produktionsmitarbeitern auch nahezu die komplette Führungsriege betreffen.

Zuletzt sind die COVID-Zahlen in Florida wieder massiv angestiegen, aktuell gibt es über 100.000 aktive Fälle. Täglich kommen tausende Positivtests hinzu.

Es bleibt spannend, unter welchen Umständen und mit welchem Personal WWE in den kommenden zwei Tagen ihre TV-Sendungen produzieren kann.

FOLLOW-UP-STORY – CORONA-CHOAS BEI WWE: 


WEITERE COVID-FÄLLE BEI WWE (Ergänzung um 16:45 Uhr)

WWE-Reporterin Kayla Braxton hat auf Twitter bestätigt, ebenfalls positiv auf COVID-19 getestet worden zu sein. Braxton erklärt, sich bereits zum zweiten Mal das Coronavirus eingefangen zu haben. Auch WWE-Backstage-Producer Adam Pearce hat eine COVID-19-Infektion bestätigt.

Die Tests sind Anfang der Woche neu durchgeführt worden. Weiterhin ist unklar, in welchem Ausmaß tatsächlich COVID-19 bei WWE zugeschlagen hat und ob bzw. wie viele der Talente betroffen sind.

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