United States Championship – Jeff Hardy vs. Shinsuke Nakamura: Bevor es offiziell losging und der Ringrichter gerade den Titelgürtel an die Mitarbeiter außerhalb des Rings aufgeben wollte, platzierte Nakamura einen unfairen Tiefschlag! Hardy wollte das Match dennoch bestreiten! Shinsuke flog nach Anläuten gleich mit dem Kinshasa heran und schlug vollends ein! 1-2-3! Titelwechsel! Nakamura hat seinen ersten Titel im Hauptkader gewonnen!

RANDY ORTON KEHRT ZURÜCK!

Doch der neue United States Champion konnte nicht lange feiern! Plötzlich ertönte die Musik der Viper! Randy Orton kam in den Ring und richtete seinen Blick auf Nakamura, der auf Distanz ging und sich auf ein Kommentatorenpult stellte!


Plötzlich lenkte Orton aber seine Aufmerksamkeit auf den angeschlagenen Hardy. Orton rückte sich Hardy zurecht und verpasste dem am Boden liegenden Jeff einen Tritt zwischen die Beine! Nakamura staunte! Und Orton lief wieder langsam davon …

Cage Match – Braun Strowman vs. Kevin Owens: Kevin wollte gleich zu Beginn flüchten. Strowman forderte K.O. stattdessen auf, doch mal wie ein Mann zu kämpfen. Das klappte dann auch mal kurz, Owens zeigte sogar einen Frog Splash. Gleich wollte er durch die Flucht durch die Käfigtür das Match gewinnen. Strowman hielt ihn allerdings auf. Und da begann die klare Dominanz von Mr. Monster in the Bank. Bis Strowman kurz zögerte und Owens dann mit einem Stunner überraschte. Wieder wollte Kevin durch die Tür flüchten. Das wurde ihm zum Verhängnis, denn Strowman konnte ihm die Tür gegen das Gesicht hämmern.

Nun stürmte das Monster heran, krachte aber allein in die Ringecke. Owens brachte Kicks ins Ziel und hatte plötzlich Handschellen parat. Damit wurde Strowman an den Seilen befestigt.

Aber auch mit nur einer freien Hand konnte Strowman Owens einen einhändigen Chokeslam verpassen. Braun versuchte nun die Handschellen abzureißen. „Suck it“, rief Owens und zeigte die berühmte DX-Geste. Jetzt wollte Owens über den Käfig klettern. Doch Strowman nahm seine ganze Kraft zusammen und riss die Handschellen ab. Er folgte Owens auf den oberen Rand des Käfigs. Dort packte sich Strowman seinen Lieblingsgegner – und ZEIGTE EINEN CHOKESLAM VOM KÄFIGRAND GEGEN OWEN, DER MEHRERE METER HINUNTER AUF EINEN KOMMENTATORENTISCH KNALLTE.

Owens hatte damit immerhin das Match gewonnen. Allerdings musste Owens anschließend von den Ärzten aus der Halle transportiert werden, während Strowman davonstapfte.

(Wenn euch in der AMP-Ansicht die GIFS nicht direkt angezeigt haben, am besten die direkte Webseiten-Version öffnen.) 

In eigener Sache: Braun Strowman ist der Star auf unserem aktuellen Cover. Es gibt eine Geschichte über Strowman und Monster im Wrestling. Und eine ultimative Tag Team Top 50. Alle Infos zum Heft gibt es hier! 

Power-Wrestling Juli 2018

SmackDown Tag Team Championship – Bludgeon Brothers vs. Team Hell No: Daniel Bryan musste das Match allein beginnen, weil Kane verletzungsbedingt ausfiel. Die Bludgeon Brothers zeigten sich entsprechend dominant. Doch Daniel Bryan zeigte einmal mehr sein Kämpferherz. Dann ein Fehler der Bludgeons: Luke Harper wollte deinen Dive durch die Seile zeigen, Rowan hielt draußen Bryan fest. Doch Bryan kämpfte sich frei – und die Bludgeon Brothers kollidierten.


Da ertönte die Musik von Kane! Die Big Red Machine humpelte in die Halle. Den linken Fuß in einer Schiene. Kane legte trotz des Handicaps ordentlich los, scheiterte schließlich aber beim Versuch, einen Chokeslam zu zeigen. Kane wurde aus dem Match entfernt. Und Daniel Bryan konnte der Bludgeon-Gegenwehr irgendwas nichts mehr entgegensetzen. Die Bludgeons brachten ihrer Doomsday-Device-Variation zur Entscheidung. Daniel Bryan wurde gepinnt, die Bludgeon Brothers bleiben SmackDown Tag Team Champions!

Kane hat womöglich übrigens eine echte Verletzung, weshalb sein Einsatz hier minimal gehalten wurde.

Das B-Team traf auf Roman Reigns: „Du kannst auch Teil vom B-Team werden! Du musst lediglich Bobby Lashley besiegen!“ Reigns sagte lieber gar nichts und lief dann weiter.

Das Match stand bereits nun an!

Roman Reigns vs. Bobby Lashley: Dieses Match hatte wieder eine recht merkwürdige Stimmung, wie auch zuletzt alle Reigns-Pay-Per-View-Matches. Zwar blieben die ganz großen und dauerhaften Sprechchöre wie bei MITB in Chicago aus, aber zumindest „Rusev Day“-Chants konnte man vernehmen. Und auch ansonsten viele Buh-Rufen oder Apathie.

Das Match baute sich allerdings mit der Zeit auf. Lashley konterte Reigns, der aus den Seilen kam, mit einer schnellen Powerbomb. Danach ging Lashley auch auf die Seile, zu einem Double Ax Handleblow. Lashley wollte einen Suplex ansetzen. Doch Reigns nahm seinen Gegner auf die Schultern und warf ihn dann im hohen Bogen über die Seile. Bob knallte hart (wirklich hart!) auf den Hallenboden.


„Let’s Go Roman! Roman sucks!“-Sprechchöre. Dann das Zeichen für den Superman Punch. Doch Lashley fing Reigns zum Spinebuster ab. Anschließend ein beeindruckender Vertical Suplex von Bob zum 2-Count. Bob machte sich zum Spear bereit. Reigns konterte und flog überraschend mit einem Superman Punch heran.

Bald fanden sich beide Männer außerhalb des Rings wieder. Reigns stürmte heran, Bob hielt ihn auf und hämmerte ihn dann mit einem Overhead-Belly-to-Belly-Suplex auf den Kommentatorentisch der Deutschen. Lashley wollte von den Seilen kommen, doch Reigns sprang in die Luft und hämmerte Bob mit einem Superman Punch von den Seilen. „My Yard!“, brüllte Reigns.

Jetzt nahm Roman Anlauf in den Seilen und wollte mit dem Spear kommen. Lashley konterte seinerseits mit einem gewaltigen Spear. Und schaffte damit den 3-Count. Klarer Sieg für Bob Lashley! Sicherlich eine Überraschung. Das bisher beste Match des Abends.

… FORTSETZUNG AUF SEITE 3!