Was wir da erlebten, war ganz offensichtlich ein gestellter Verletzungs-Angle.
WWE legte am Wochenende nach und veröffentlichte dazu eine lange Liste mit Blessuren, die Cargill angeblich erlitten hatte. Als da wären: Muskelprellungen im Bereich der Wirbelsäule, eine Nierenprellung, eine Verletzung der Seitenbänder im linken Knie, eine Prellung des Schienbeinkopfes am rechten Knie sowie Risswunden im Gesicht.
Gleichzeitig hieß es von US-Reporter Dave Meltzer, die Geschichte bei SmackDown sei auf den Weg gebracht worden, weil Cargill
tatsächlich verletzt sei. Genauere Details nannte der Macher des „Wrestling Observer Newsletter“ zwar nicht, erwähnte aber eine erwartete Ausfallzeit von mindestens drei Monaten.
Am Donnerstag ist nun ein Bericht von der renommierten Wrestling-Quelle Mike Johnson auf
PWInsider erschienen, der der Meltzer-Darstellung vehement widerspricht.
Demnach seien Aussagen über eine echte Verletzung zu 100 Prozent falsch. „Uns wurde gesagt, dass der Angriff auf Cargill bei Friday Night SmackDown in der vergangenen Woche eine Storyline war, mehr nicht“, so Johnson.
Die lange Liste an Storyline-Verletzungen habe
WWE deshalb veröffentlicht, um die Schwere des Angriffs zu verkaufen und damit eine neue Geschichte auf den Weg zu bringen.
Eine Story, wer den Angriff auf Cargill verübt hat, dürfte sich aus den jüngsten Entwicklungen ergeben.
Je nachdem, wie schnell die 32-Jährige tatsächlich in die
WWE-Sendungen zurückkehrt, wird letztlich einiges darüber aussagen, wie „verletzt“ die amtierende Tag-Team-Titelträgerin derzeit wirklich ist.
In diesem Zusammenhang beachtenswert: Solange
WWE die Frauen-Tag-Team-Titel nicht für vakant erklärt, sollte man nicht mit einer langen Auszeit von Bianca Belairs Partnerin rechnen.
Im Turnier um die neue Women’s-United-States-Championship wird Cargill allerdings heute bei SmackDown fehlen. Und WarGames bei der
WWE Survivor Series (in der Nacht vom 30.11. auf 1.12. ab 0:00 Uhr auf dem WWE Network) wird Cargill ebenfalls aussetzen. Ihr Ersatz steht bereits fest:
Bayley.
Jade wünschen wir weiterhin „gute Besserung“ – und solange wir von einer Story-Verletzung ausgehen können, darf das natürlich in Anführungszeichen stehen.