McMahon braust mit 170 km/h über den Highway
Der Unfall des früheren WWE-Vorsitzenden sorgte bereits im vergangenen Jahr für Schlagzeilen. Die nun freigegebenen Dashcam-Aufnahmen der Polizei offenbaren das ganze Ausmaß seines rücksichtslosen Fahrverhaltens.
Das Video zeigt McMahon in seinem Bentley Continental GT Speed (Neupreis: rund 300.000 Euro), wie er auf der Route 15 in Westport (Connecticut) über die zweispurige Autobahn heizt.
Schließlich rammt McMahon mit voller Wucht das Heck eines BMW. Der Aufprall ist so heftig, dass der Bentley gegen die Mittelleitplanke geschleudert wird und Trümmerteile über die Fahrbahn fliegen. Kurz darauf kommt McMahon am Straßenrand zum Stehen.
Die Fahrerin des gerammten BMW gab später an, dass ihr Wagen durch den Aufprall über 100 Meter weit katapultiert wurde. „Hätte er mich frontal getroffen, wäre die Sache wohl ganz anders ausgegangen“, erklärte sie in einem mittlerweile gelöschten Facebook-Post.
McMahon flucht über sich selbst: „Gottverdammt, ich bin ein Idiot“
Auch das unmittelbare Nachspiel des Unfalls ist im Video dokumentiert. Ein Polizist befragte den 80-Jährigen, ob ihm seine Geschwindigkeit bewusst gewesen sei oder ob er durch sein Handy abgelenkt war.
McMahon rechtfertigte seinen Fahrstil mit Zeitdruck: „Es ist der Geburtstag meiner Enkelin. Ich muss zur nächsten Abfahrt!“ Er behauptete, das Polizeifahrzeug hinter sich nicht bemerkt zu haben und bestritt jegliche Fluchtabsicht. Gleichzeitig gestand er ein, den PS-starken Wagen „seit Ewigkeiten nicht mehr gefahren“ zu sein.
Der Beamte erkundigte sich zudem nach McMahons Gesundheitszustand, doch dieser lehnte einen Krankenwagen ab.
Während der sichtlich frustrierte Ex-Milliardär nach seinen Papieren suchte, fluchte er lautstark über sich selbst: „Stupid fucking fool“ (Dummer, verdammter Idiot).
Immerhin: McMahon erkundigte sich mehrfach, ob andere Personen zu Schaden gekommen seien, und zeigte sich erleichtert, als der Polizist Entwarnung gab.
McMahon behält den Führerschein
Bereits im Oktober 2025 wurde der Fall vor Gericht verhandelt. McMahon musste sich wegen rücksichtslosen Fahrens und zu geringen Sicherheitsabstands verantworten, kam aber mit einem sprichwörtlichen blauen Auge davon.
Der Richter gewährte ihm den Zugang zu einem Bewährungsprogramm: Wenn sich McMahon bis Oktober 2026 keine weiteren Verstöße leistet, ordnungsgemäß versichert bleibt und eine Spende in Höhe von 1.000 US-Dollar an eine wohltätige Organisation leistet, wird das Verfahren endgültig eingestellt.
Seinen Luxus-Sportwagen kann Vince also weiterhin ausfahren. Nur hoffentlich künftig etwas gemäßigter.