Seit dem Vorverkaufsstart Ende November vergangenen Jahres sind die Ticketpreise für beide Shows von vielen Fans kritisiert worden. Wer Tickets am Ring wollte, musste deutlich vierstellige Beträge zahlen. Auch die besten Plätze im Unterrang kosteten teilweise bis zu 1.000 Euro. Lediglich im Oberrang gab es zum Vorverkaufsstart erschwingliche Kombi-Ticket-Angebote. Allerdings waren genau diese Plätze auch rasch vergeben.
Zu Beginn gingen viele der hochpreisigen Sitzplätze dennoch weg. Offenbar hat
WWE im deutschsprachigen Raum jedoch nicht genügend Hardcore-Fans, die bereit waren, (fast) jeden Preis zu zahlen. Die Folge: Hunderte Plätze bleiben bis heute verfügbar, die Verkäufe verliefen in den vergangenen Monaten schleppend (in Zahlen: ca. 12.000 Tickets sind weg, ca. 1.300 stehen noch zur Verfügung).
WWE hat auf die stagnierenden Verkäufe reagiert, schließlich will man am übernächsten Wochenende möglichst ein ausverkauftes Haus für „Bash in Berlin“ präsentieren. Fans, die zunächst abgewartet haben, können deshalb jetzt zum Zug kommen.
Konkret: Für das SmackDown am 30. August gibt es mittlerweile Tickets in der vierten Reihe für 130 Euro, weiter oben ist man schon für etwa 80 Euro mit von der Partie.
Für „Bash in Berlin“ muss man immer noch deutlich mehr zahlen, allerdings sind hier einige Preise ebenfalls gefallen. Auf den hinteren Plätzen im Innenraum werden aktuell 260 Euro aufgerufen, im Unterrang mit zumeist idealer Sicht zahlt man derzeit 570 Euro. Das ist freilich immer noch eine Menge Geld, allerdings wurden diese Plätze kürzlich noch für knapp 1.000 Euro angeboten. Weiter oben erhält man derzeit für rund 310 Euro Zutritt zum
WWE-Deutschland-PLE. Zum Vergleich: Die Ringside-Plätze (inkl. Stuhl zum Mitnehmen) kosten immer noch gesalzene 1.700 bis 2.000 Euro.
Je nach Nachfrage wird die Preisgestaltung in den Tagen vor dem Event „dynamisch angepasst“. Die Chance dürfte groß sein, dass es deshalb noch bessere Angebote geben wird. Denn gerade für den TV-Event am Freitag sind weiterhin reichlich Tickets verfügbar. Wer also kurzfristig noch in Berlin dabei sein möchte, sollte die verfügbaren Sitzplätze und Preise in den kommenden Tagen im Auge behalten.