WWE auf Netflix: Worauf Wrestling-Fans beim neuen Deal verzichten müssen!

WWE News
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WWE läuft ab sofort auf Netflix. Nur nicht in Deutschland.
Die Reaktionen aus der Fangemeinde sind auf diese Entwicklung gemischt ausgefallen: Während sich einige Wrestling-Zuschauer ärgern, neben ihrem Netflix-Abo weiterhin zusätzlich für das WWE Network zahlen zu müssen, wollen andere eben genau dieses Angebot nicht missen oder auf die deutschen Ausstrahlungen im Free-TV verzichten.
Zwar steht die erste Live-Übertragung mit Raw aus Los Angeles erst in der Nacht auf Dienstag an. Doch zum 1. Januar 2025 hat Netflix bereits viele Stunden aus dem WWE-Archiv zugänglich gemacht.
Und hier hat sich die Befürchtung einiger History-interessierter Fans bewahrheitet. Denn was Netflix zum Start an WWE Network-Content anbietet, kratzt nur an der Oberfläche des bisherigen Angebots, das in WWE/Netflix-Märkten jetzt nicht mehr abonniert werden kann.

Das WWE-PLE-Archiv ist auf Netflix vorhanden, aber...

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Was gibt es also zu sehen?
In Ländern wie Großbritannien, Australien, Kanada oder auch Italien finden WWE-Fans auf Netflix die kompletten Archive der fünf größten Premium-Live-Events (WrestleMania, Royal Rumble, SummerSlam, Money in the Bank, Survivor Series), dazu einen Großteil aller weiteren historischen WWE-Großveranstaltungen.
WCW- oder ECW-Pay-Per-Views sind hingegen nicht auffindbar.
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Bedeutet etwa: Den kultigen „One Night Stand“-PPV von ECW sucht man bei Netflix vergebens, dafür kann man aber immerhin mit dem verkorksten „December To Dismember“-PPV der WWE-Version von ECW vorliebnehmen.

Das WWE-TV-Archiv bietet bisher nur die jüngere Vergangenheit komplett

Wöchentliche Formate finden sich hinter „Raw Vault“, „SmackDown Vault“ und „NXT Vault“-Kacheln auf der Netflix-Oberfläche.
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Die Archive der Jahrgänge von 2022 bis 2024 sind komplett, darüber hinaus gibt es lediglich ausgewählte Shows der Raw-Jahre 1993 bis 2000 und SmackDown von 1999 bis 2008 zu stehen. Im NXT-Ordner finden sich neben den aktuellen Jahrgängen frühere TakeOver- und PLE-Events.
Dazu kommen einige Superstar- und Legenden-Profile im Kurzformat oder auch zusammengeschnittene Raw-Highlights, die speziell für Netflix produziert wurden.
Kurz zusammengefasst: Im Vergleich zum WWE Network ist Netflix bisher nichts für Fans, die gern in der Vergangenheit leben.
Zwar ist denkbar, dass der Streaming-Riese das Wrestling-Archiv in den nächsten Jahren ausbaut (gerade dann, wenn die Zugriffszahlen stimmen). Und dennoch bleibt es äußerst zweifelhaft, ob das bisherige Network-Archiv jemals in Gänze den Weg zu Netflix finden wird.
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Wer in Zukunft also noch Mid-South Wrestling aus den Achtzigern, Smoky Mountain Wrestling aus den frühen Neunzigern oder alte WWF-Challenge-Sendungen streamen will, sollte das WWE Network in Ehren halten.
Denn es kann gut sein, dass für solche Schätze in Zukunft wieder verstaubte VHS-Kassetten und alte DVDs aus dem Keller geholt werden müssen.
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