Khan machte damit eines seiner
Wahlversprechen wahr, sich um weitere Spitzen-Events wie WrestleMania bemühen zu wollen. Der Bürgermeister will London, so der wiederkehrende Claim, als „Sport-Hauptstadt der Welt“ etablieren und sprach im Zuge dessen von einem „wirklich produktiven Meeting“ mit den
WWE-Verantwortlichen.
Wie konkret die Gespräche am Donnerstag tatsächlich wurden, blieb allerdings offen.
In einem Gespräch mit „Mail Sport“ erklärte Paul Levesque hinterher zuversichtlich: „Wir sind alle fokussiert auf ein gemeinsames Ziel: WrestleMania hierher zu bringen.“
Möglich wäre eine WrestleMania in London frühestens 2026. So ist mit Las Vegas der Austragungsort der 41. Ausgabe des Premium-Live-Events (19. und 20. April 2025) bereits vergeben. Sicher ist zudem, dass in einem der nächsten Jahre der wichtigste Event im
WWE-Kalender nach Indianapolis (Indiana) kommen wird, ein konkreter Termin steht dafür aber noch aus.
In einer Pressemitteilung erklärte
WWE-Präsident Nick Khan zu Londons Aussichten auf die Vergabe: „Es gibt noch viel zu besprechen, aber wir teilen den Ehrgeiz von Bürgermeister Khan, eine herausragende WWE Premium-Live-Veranstaltung nach London zu bringen.“
Was in der Außendarstellung verschwiegen wird, sind gewiss auch finanzielle Vorstellungen, die das
WWE-Mutterunternehmen TKO mitbringt, um für einen möglichen Stadion-Event nach London zu kommen.
Egal, ob WrestleMania in London in absehbarer Zeit tatsächlich ausgerufen wird, dürfte den TKO-Verantwortlichen dieser öffentlichkeitswirksame Termin gefallen haben. Das Signal ist eindeutig: Wenn schon eine europäische Metropole wie London
WWE empfangen will, sollen sich andere Städte ebenso ins Zeug legen, die Top-Events des Wrestling-Unternehmens in ihre Stadt zu holen.