Cody Rhodes ist breit für weitere Live Events / Foto: (c) WWE
Cody Rhodes ist breit für weitere Live Events / Foto: (c) WWE

Die Raw-Stars sind von Mittwoch bis Samstag in England, Nordirland und Frankreich unterwegs. Um Deutschland macht WWE jedoch einen Bogen. Und dafür gibt es einen nachvollziehbaren Grund…

Ab Mittwoch ist es soweit! Zum ersten Mal in diesem Jahr gibt es WWE live in Europa. 

England, Nordirland und Frankreich sind dran

Los geht es am Mittwoch (26.4.) mit einem Event in Birmingham, England. Das ist der erste von insgesamt vier Stopps dieser Tournee. Einen Tag später (Donnerstag, 27.4.) ist Manchester (AO Arena) dran. 

Am Freitag (28.4.) geht es für die WWE-Stars über die Grenze nach Belfast in Nordirland. Und zum Tourabschluss folgt eine Flugreise auf das europäische Festland für eine Veranstaltung in der Accor Arena in Paris (29.4.).

Die Fans dürfen sich auf das derzeit wohl interessanteste Aushängeschild nach Roman Reigns freuen: Der „American Nightmare“ Cody Rhodes ist für die Events angekündigt worden. Auf der Card für die vier Shows stehen zudem Raw Women’s Champion Bianca Belair, US-Champion Austin Theory sowie Bobby Lashley, Seth Rollins und viele andere. 

Mega-Erfolg in Paris bahnt sich an

Folgende Matches sind für den Tourabschluss am Samstag Paris angekündigt worden. Das Line-Up dürfte in den anderen Städten ähnlich aussehen: 

  • Cody Rhodes vs. Finn Bálor 
  • Raw Women’s Champion Bianca Belair vs. Asuka vs. Bayley 
  • US-Champion Austin Theory vs. Bobby Lashley 
  • Dolph Ziggler vs. Damian Priest 
  • Seth Rollins vs. The Miz 
  • Dexter Lumis vs. Bronson Reed 
  • Alpha Academy vs. Maximum Male Models 
  • Rick Boogs vs. Baron Corbin 

Die Veranstaltung in der Accor Arena verspricht für WWE ein voller Erfolg zu werden. Laut der Auszählung von „Wrestletix“ sind über 12.500 Tickets für die nahezu ausverkaufte Show im Umlauf. Es sind nur noch vereinzelte Sitzplätze verfügbar. 

Damit toppen die Raw-Stars den Erfolg aus dem Jahr, als am 30. April 2022 knapp 12.000 Zuschauer nach Paris kamen. Der Zuspruch für WWE scheint in Frankreich ungebrochen. 

Nur wenig Interesse am deutschen Markt 

Das deutliche Interesse der Franzosen an WWE erklärt auch, warum dieser Markt den Vorzug vor den deutschen Fans erhalten hat. 

Als WWE zuletzt in Deutschland war (im vergangenen Herbst mit Terminen in Stuttgart und dem Covid-Nachholtermin in Dortmund), waren die Shows nur mittelmäßig besucht. 

Trotz der WWE-Flaute in Deutschland ist allerdings nicht auszuschließen, dass die Fans hierzulande im Herbst wieder mit Live-Action versorgt werden. 

Wer viel zahlt, kann diesen Sommer WWE-TV-Events in London erleben

Schon seit einigen Monaten steht fest: WWE kehrt in diesem Sommer für SmackDown (30.6.) und Money in the Bank (1.7.) nach London zurück. Um diesen Termin gibt es weitere Live-Events in Liverpool (28.6.), Dublin (29.6.), Sheffield (29.6.), Newcastle (30.6.) sowie Cardiff (2.7.). 

Am 1. Juli hängt der Money-in-the-Bank-Koffer über London! / Grafik: (c) WWE
Am 1. Juli hängt der Money-in-the-Bank-Koffer über London! / Grafik: (c) WWE

Für die Veranstaltungen sind Tickets verfügbar. Die verbliebenen Karten für die TV-Shows (SmackDown und MITB) kosten allerdings ab 600 Pfund aufwärts. 

Da muss man schon ein besonders leidenschaftlicher WWE-Fan sein, um dieses kostenintensive Abenteuer auf sich zu nehmen.