Fabian Aichner, Gunther und Marcel Barthel (v.l.n.r.) sind
Fabian Aichner, Gunther und Marcel Barthel (v.l.n.r.) sind "Imperium" / Foto: (c) 2022 WWE. All Rights Reserved.

WWE-News am 21. Januar 2022: WALTER bleibt nachnamensloser Gunther +++ Dynamite schlägt Raw in der Zielgruppe +++ Carmella pausierte wegen COVID +++ Rock-Legende tot: „Meat Loaf“ hatte eine WWE-Vergangenheit +++

KONTROVERSES TRADEMARK AUFGEGEBEN

WWE hat das in der Vorwoche registrierte Trademark für den Namen „Gunther Stark“ bereits wieder aufgegeben. Das berichtete am Donnerstag zuerst „PWInsider“.

Der Name war für den österreichischen NXT-Wrestler Walter Hahn, bisher bekannt als „WALTER“, registriert worden. Nach Bekanntwerden des neuen Trademarks sah sich WWE mit der Kritik konfrontiert, dass ein 1944 getöteter U-Boot-Kommandant aus Nazi-Deutschland den identischen Namen trug.

Mit der Präsentation der Gruppierung „Imperium“ bei NXT, die solchen Interpretationsspielraum offenlässt, war befürchtet worden, WWE könne in eine extremere Darstellung des Gimmicks abrutschen.

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Hahn hatte sich in der am Dienstag ausgestrahlten NXT-Episode unter neuem Namen als „Gunther“ ausgerufen. Das wird allem Anschein nach fortan der Wrestling-Name 34-jährigen bleiben.

Unklar ist weiterhin, ob WWE bewusst mit der geschmacklosen Provokation spielen wollte oder „Gunther Stark“ ursprünglich registriert worden war, ohne eine Recherche zur Historie des Namens anzustellen.  


IN DER ZIELGRUPPE: DYNAMITE SCHLÄGT RAW

Die am Mittwoch in den USA ausgestrahlte AEW „Dynamite“-Episode hat WWE mit „Raw“ vom vergangenen Montag in der werberelevanten Zielgruppe überflügelt.

Beide Shows leisteten sich beim begehrtesten Publikum ein Kopf-an-Kopf-Rennen: „Dynamite“ erreichte 570.000 Zuschauer unter den 18- bis 49-jährigen über die zwei Sendestunden, „Raw“ kam über die drei Stunden auf durchschnittlich 560.000 Zuschauer (US-TV-Rating: 0.44 zu 0.43).

Beim Gesamtpublikum lag wie in jeder Woche „Raw“ vorn: Das WWE-Flaggschiff, das dieser Tage seit 29 Jahren auf Sendung ist, kam auf 1,61 Millionen Zuschauer. „Dynamite“ toppte die Million mit 1,03 Millionen Zuschauer.

Der „Dynamite“-Erfolg über „Raw“ gelang vor allem wegen massiver Sport-Konkurrenz am Montagabend. WWE musste gegen ein NFL-Playoff-Game senden, das auf mehreren Kanälen zusammen rund 23 Millionen Zuschauer erreichte.

„Dynamite“ wurde unterdessen von einem quotenstarken Vorprogramm auf TBS beflügelt. In der ersten Sendeminute sahen rund 1,8 Millionen Menschen zu. Über die zwei Stunden verlor das AEW-Programm sukzessiv Zuschauer beim Gesamtpublikum, blieb aber bei den 18- bis 49-jährigen stabil:

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(Mit Daten von Wrestlenomics und Showbuzzdaily)


ABWESENHEIT ERKLÄRT: CARMELLA LITT AN COVID

Raw-Star Carmella hat in ihrem Podcast „Bare With Us“, den sie mit ihrem Verlobten Corey Graves aufnimmt, über eine COVID-19-Infektion gesprochen. Corona hatte sie vor knapp zwei Wochen erwischt: „Ich fühlte mich eines Morgens echt nicht gut. Total müde, einfach fertig. Ich machte gleich den Test. Der war positiv.“

Carmella musste aber nicht lange bei WWE aussetzen. Der Jahresauftakt bei Raw am 3. Januar war an der Seite von Queen Zelina gelungen, eine Woche später fehlte sie dann. Doch am vergangenen Montag konnte die 34-jährige bereits wieder auftreten.

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RKO FÜR ROCK-SCHWERGEWICHT: „MEAT LOAF“ MACHTE GASTAUFTRITTE

Trauer um einen großen Künstler: Musiklegende „Meat Loaf“ (Marvin Lee Aday) ist am Donnerstag mit 74 Jahren verstorben. Er wurde in den Siebzigerjahren durch die „Rocky Horror Picture Show“ und sein erstes Album „Bat Out of Hell“ (1977) berühmt. Die Fortsetzung „Bat Ouf of Hell II“ toppte 1993 auch die deutschen Charts.

Meat Loaf war dem Pro-Wrestling wohlgesonnen: 1985 tauchte er im wilden WWE-Musik-Video „Land of a Thousand Dances“ als Schlagzeuger auf. Die Verbindung entsannt über Meat Loafs damaligen Mega-Produzent Jim Steinman (starb im Vorjahr). Steinman arbeitete an einem Song für „The Wrestling Album“ mit, auf dem auch „Land of a Thousand Dances“ vertreten ist.

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Kurios war Jahre später ein Auftritt bei Monday Night Raw: Um ein neues Album zu promoten, geriet Meat Loaf im Mai 2010 mit Randy Orton aneinander – und kassierte den RKO:

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Hinterher meinte der Sänger in einem Interview: „Ja, ich bin von dem Move leicht benommen. Aber wie viele Leute können schon von sich behaupten, von Randy Orton den RKO abbekommen zu haben?“

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