Erneut hat Roman Reigns am Ende von WWE SmackDown die Kontrolle verloren: Kevin Owens setzte einen brutalen Angriff! Derweil schummelte Bayley beim Hindernisparcours gegen Bianca Belair. Und Cesaro baute vor dem Royal Rumble noch mehr Momentum auf. Alle Ergebnisse und Entwicklungen.

WWE SmackDown – 22. Januar 2021 – ThunderDome (St. Petersburg, Florida)

AUSSER KONTROLLE

In der Vorwoche hatte der „Tribal Chief“ zum ersten Mal die Kontrolle über seine Pläne verloren. Jetzt machte er Andeutungen, mit einer Verletzung vielleicht auch für den Royal Rumble ausfallen zu können. So wie es der WWE-Offizielle Adam Pearce vor sieben Tagen getan hatte, um Kevin Owens ins Match zu bringen. „Mir tut der Rücken weh, weil ich diese Firma bereits seit Jahren tragen muss!“

Pearce ging das zu weit. Er suchte das Gespräch mit Roman Reigns und Paul Heyman. Der „Tribal Chief“ unterstrich seine Bedeutung für WWE, während er zu Pearce und dessen Rückzieher meinte: „Kein Wunder, dass du es nie bis zur WWE (als Wrestler) geschafft hast!“

Auch Paul Heyman amüsierte sich über Adam Pearce, was dieser aber nicht auf sich sitzenlassen wollte. „Er hat keinen Respekt vor dir, Paul. Dann hat er auch keinen Respekt vor mir!“, meinte Roman Reigns. Paul Heyman ergriff das Wort und forderte letztlich Adam Pearce zu einem Match später am Abend heraus. Pearce nahm die Herausforderung an.

Später im Backstage-Gespräch reagierte Reigns auf Heymans Zusage für ein Match aber nicht wie erhofft. Reigns hatte eigentlich erwartet, Paul würde Pearce verbal niedermachen, nicht zu einem Fight herausfordern. „Ich habe dich als meinen Sonderberater eingestellt. Du repräsentierst mich.“ Roman gab zu verstehen, dass Paul die Angelegenheit allein wie ein Mann regeln müsse. Heyman verstummte. Er hatte nicht damit gerechnet, nun ohne Unterstützung mit Pearce dazustehen.

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Vor dem ersten Match des Abends kettete sich Sami Zayn mit Handschellen im Eingangsbereich fest. Eine Protestaktion, weil er meinte, in der Vorwoche um seinen Sieg gebracht worden zu sein.

BILLIE KAY IST FEHL AM PLATZ

(1) WWE Women’s Tag Team Champions Charlotte Flair & Asuka bes. The Riott Squad (Ruby Riott & Liv Morgan) in Non-Title Match; Flair pinnte Riott mit der Natural Selection

Das dritte halb-offizielle Mitglied der Riott Squad, Billie Kay, war in dieser Woche wieder zur Unterstützung mit am Ring.

Mitten im Match kam es zu einem Moment, als Ruby Asuka zum möglichen Sieg einrollen konnte. Doch Billie Kay lenkte genau in diesem Moment den Ringrichter ab und ruinierte einen möglichen Sieg.

Nachdem Liv Morgan mit Asukas Hip Attack aus dem Ring geflogen war, gab es von der Japanerin den Codebreaker gegen Ruby. Charlotte folgte mit der Natural Selection gegen Riott zur Titelverteidigung.

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Billie Kay wollte ihren Fehler wiedergutmachen, indem sie Ruby und Liv Startplätze im Royal Rumble besorgte. Dennoch gab die Riott Squad Billie zu verstehen, dass es zu dritt keine gemeinsame Zukunft gäbe. Billie Kay war ganz traurig.

CESARO STELLT OFFENE HERAUSFORDERUNG

Daniel Bryan erklärte die Bedeutung des Royal Rumble Matches, auch für seine eigene Laufbahn: „Ich bin stolz auf meine WWE-Karriere. Doch ein Royal Rumble Match habe ich noch nie gewonnen.“ Bryan schien hochmotiviert, endlich den Rumble gewinnen zu wollen.

Anderer Ansicht war Cesaro, der vor einer Woche Bryan besiegen konnte. Daniel schlug vor, das Match neu aufzulegen. Doch Cesaro winkte ab: „Ich bin es leid, mich jede Woche immer und immer wieder auf die gleiche Art und Weise beweisen zu müssen.“ Stattdessen sprach Cesaro die Herausforderung für einen anderen Rumble-Teilnehmer aus, was uns zu diesem Match führte:

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(2) Cesaro bes. Dolph Ziggler mit dem Neutralizer

Cesaro gelang sein Swing. Ziggler kurz darauf das Zig-Zag. Der Schweizer befreite sich beim 2-Count. Als Ziggler den Fameasser bringen wollte, setzte Cesaro den Konter zum Sieg mit dem Neutralizer.

Da schaute auch Gast-Kommentator Daniel Bryan ganz genau hin und stellte das Momentum heraus, das Cesaro für den Rumble aufgebaut hat.

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DER SOMMELIER WEINT ÜBER SEINE NIEDERLAGE

(3) Sasha Banks bes. Sommelier Reginald durch Aufgabe mit dem Bankstatement

Der Sommelier schaffte es immer wieder, Banks mit athletischen Aktionen auszuweichen. Eine Rose hatte Banks von Carmellas Bediensteten allerdings nicht annehmen wollen.

Zwischenzeitlich geriet Banks auch noch mit Carmella am Kommentatorenpult aneinander. Doch Sasha behielt den Überblick, konterte Reginald aus und nahm ihn in das Bankstatement, das die Entscheidung brachte.

Beim Royal Rumble bekommt Carmella nun ein weiteres Match um die SmackDown Women’s Championship gegen Sasha Banks. Banks hatte gefordert, erst gegen Reginald antreten zu wollen, bevor sie Carmella eine zweite Chance einräumt.

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SAMI ZAYN RUINIERT TITEL-MATCH

(4) Apollo Crews bes. Intercontinental Champion Big E durch Disqualifikation

Das Match startete vielversprechend mit einigen großen Moves, wurde dann jedoch rasch von Sami Zayn ruiniert. Der nicht ganz stille Protest endete, als sich Sami Zayn selbst loskettete und geradewegs in den Ring stiefelte. Crews kassierte einen Helluva Kick, auch Big E musste dran glauben.

Die Dreier-Fehde geht also weiter.

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KEVIN OWENS HÖRT NICHT AUF ZU KÄMPFEN

Laut Michael Cole hatte Roman Reigns in der Zwischenzeit die Arena verlassen. Fake News, wie sich später herausstellte.

Wer zu diesem Zeitpunkt nicht im ThunderDome anwesend war: Kevin Owens. Reigns hatte persönlich dafür gesorgt und Kontakte spielen lassen. Dafür meldete sich Kevin Owens mit einer Promo aus seinem Auto. Er sprach über seine Großeltern, deren Initialen er auf den Knöcheln seiner Hand trägt. Die hätten lange hart gegen schwere Krankheiten gekämpft, dann aber nicht mehr miterlebt, wie er es zu WWE schaffte.

„Deshalb kann ich auch nicht aufhören zu kämpfen. Ich werde weiterkämpfen und der Last Man Standing beim Royal Rumble sein.“

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STREET PROFITS WERDEN ENTTÄUSCHT

Derweil wollten die Street Profits mit einem schönen Geschenkkörbchen Sonya Deville, neuerdings Adam Pearce‘ Assistentin, bestechen und sich endlich ihr Rückmatch gegen Dolph Ziggler und Robert Roode organisieren.

Sonya hatte Bedenken wegen Montez Fords Beinverletzung. Die Jungs sollten besser noch ein paar Wochen ihre Späße hinter den Kulissen treiben, so Deville. In der Zwischenzeit könnten andere Teams eine Chance erhalten. Bei den Street Profits kam das nicht so gut an, auch wenn sie sich das nicht anmerken lassen wollten.

Eine Frage sei gestattet: Welche anderen Teams sollen das überhaupt sein, die es noch bei SmackDown gibt und Ziggler/Roode herausfordern könnten?

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DER HINDERNISPARCOURS

Bayley und und Bianca Belair traten in einem „Obstacle Course“ gegeneinander an. Ein großer Reifen musste umgedreht, Hürden übersprungen, Kletterwände überwunden und Chad Gable über mehrere Meter auf den Schultern getragen werden. Am Ende musste noch ein Basketball in einen Korb. Bayley schummelte ein bisschen und schaffte den Kurs in 1:12 Minuten.

Plötzlich wurde der Schwierigkeitsgrad jedoch verschärft. Die Hürden wurden durch größere Modelle ausgetauscht. Als Bianca problemlos bei Chad Gable ankam, musste sie plötzlich stattdessen Otis auf ihre Schultern laden. Das war ebenso kein Problem wie ein Slam Dunk nach insgesamt 55 Sekunden.

Bianca siegte, doch Bayley zeiget sich als schlechte Verliererin. Sie schleuderte Belair den Basketball in den Magen und attackierte sie. Schließlich flog Bianca auch noch brutal gegen den Basketballkorb.

Das kommt davon, wenn man zu sportlich ist!

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IN DIE SCHRANKEN VERWIESEN

(5) King Corbin bes. Dominik Mysterio mit dem End of Days

Papa Mysterio wünschte seinem Sohn viel Glück für das Match, das er nach den Ereignissen in der Vorwoche unbedingt bestreiten wollte.

Dominik gab sich Mühe, brachte Corbin sogar in die Position zum 619. Doch Corbin blockierte die Aktion, brachte einen Schlag ins Ziel und pinnte Dominik klar nach seinem 619. Der junge Mysterio muss wohl noch ein wenig üben.

Übrigens: Die „Knights of The Lone Wolf“, Corbins Helfer, fehlten auch in dieser Woche. Ob sie jemals zurückkehren werden?

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ROMAN REIGNS ERHÄLT ÜBLE ABREIBUNG

Paul Heyman schaffte es zu seinem Match gegen Adam Pearce gar nicht erst in den Ring. Er rutschte auf der Ringtreppe weg und hielt sich für kampfunfähig. „Card subject to change“, teilte Heyman Pearce mit. Roman Reigns kam in den ThunderDome und bretterte Pearce mit einem Superman Punch auf die Matte.

Reigns und Heyman hatten also einen hinterhältigen Plan ausgeklügelt, um Pearce auszutricksen und doch noch in den Ring zu bekommen.

Pearce drohte eine gewaltige Tracht Prügel! Doch als sich der Fight in den Eingangsbereich verlagerte, war plötzlich Kevin Owens zur Stelle! Er hatte sich, verhüllt mit einem Kapuzenpullover, Zutritt zum ThunderDome verschafft. Pearce wurde nunmehr verschont, denn Owens ging volle Kanne auf Reigns los und erwischte den „Tribal Chief“ auf dem falschen Fuß.

Reigns hatte an diesem Abend kaum etwas entgegenzusetzen. Er verfehlte sogar mit seinem Superman Punch und kassierte außerhalb des Rings den Stunner. Offizielle wollten Owens zurückhalten. Doch Owens schlug erneut mit dem Stunner ein, verabreichte Reigns dann zudem eine Pop-Up Powerbomb durch den Kommentatorentisch!

Owens brüllte seinen gefallenen Royal-Rumble-Gegner an und setzte in der vorletzten SmackDown-Ausgabe vor dem Pay-Per-View ein Zeichen. Sehen wir am Ende des Last Man Standing Matches einen neuen Universal Champion?

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