Jüngere Fans kennen ihn als Vater von Dwayne „The Rock“ Johnson. Doch gerade in den Siebzigern mischte er selbst die Wrestling-Szene so richtig auf. Am Mittwoch ist Rocky „Soulman“ Johnson verstorben. Er wurde 75 Jahre alt. 

Wenn der „Soulman“ mit seinen Dropkicks einschlug, dann sorgte er für Aufsehen. Der gebürtige Kanadier Wayne Douglas Bowles, der später seinen Wrestler-Namen zu seinem legalen Namen machte, überzeugte das Wrestling-Publikum nicht nur mit seinem kraftvollen Erscheinungsbild. Der Mann, der sich im Ring Rocky Johnson nannte, überzeugte durch Beweglichkeit und versetzte mit seiner feurigen Offensive die Fans in Aufruhr.

Dabei sprach ihm niemand seine kämpferischen Qualitäten ab, hatte Johnson vor seinem Einstieg ins Pro-Wrestling auch als Sparringspartner für einige der größten Boxer, etwa Muhammad Ali und George Foreman, seinen Kopf hingehalten.

Der „Soulman“ debütierte 1964 im Pro-Wrestling, stand 1969 erstmals für die damalige World Wide Wrestling Federation im Ring.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

ROCKY JOHNSON HEIRATETE SICH IN EINE WRESTLER-FAMILIE EIN

Johnson heiratete in die samoanische Wrestling-Familie ein. Seine Frau Ata Maivia war die Tochter von Peter Maivia, mit dem Johnson auch ein Team bildete. Am 2. Mai 1972 brachte Ata ihren Sohn Dwayne zur Welt, der 30 Jahre später auch über das Wrestling hinaus als Hollywood-Superstar weltberühmt werden sollte. Ata und Peter trennten sich einige Jahre später.

Beruflich lief es für den „Soulman“ in den Siebzigern bestens als Headliner in Top-Wrestling-Territorien wie Kalifornien, St. Louis oder Houston. In den verschiedenen NWA-Territorien hielt er über die Jahre zahlreiche Titel.

1976 lieferte sich Johnson eine erinnerungswürdige Fehde mit Jerry Lawler in Memphis. Hier wurde ein Boxer vs. Wrestler-Duell aufgezogen. Angelehnt an den Fight zwischen Muhammad Ali und Antonio Inoki, der kurz zuvor weltweit für Aufsehen gesorgt hatte.

1983 GEWANN ROCKY JOHNSON TAG-TEAM-GOLD BEI WWE

Auch in die Geschichtsbücher der heutigen WWE trug sich der „Soulman“ ein. Gemeinsam mit Tony Atlas nahm er im Team „Soul Patrol“ am 15. November 1983 Afa und Sika, den Wild Samoans, in Allentown, Pennsylvania, die World-Tag-Team-Titel ab. Die Regentschaft hielt 279 Tage an, ehe Soul Patrol ihr Gold an Adrian Adonis und Dick Murdoch weitergaben.

Auch wenn er ursprünglich diesen Karriere-Schritt nicht gutheißen wollte, trainierte Rocky Johnson später seinen Sohn Dwayne und brachte ihm die Grundlagen des Wrestlings bei.

„The Rock“ präsentierte seinen Vater 2008 dann auf der WWE-Bühne, als Rocky Johnson in die WWE Hall of Fame aufgenommen wurde.

R.I.P. Soulman.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

I love you. You broke color barriers, became a ring legend and trail blazed your way thru this world. I was the boy sitting in the seats, watching and adoring you, my hero from afar. The boy you raised to always be proud of our cultures and proud of who and what I am. The boy you raised with the toughest of love. The intense work. The hard hand. The adoring boy who wanted to know only your best qualities. Who then grew to become a man realizing you had other deep complex sides that needed to be held and understood. Son to father. Man to man. That’s when my adoration turned to respect. And my empathy turned to gratitude. Grateful that you gave me life. Grateful you gave me life’s invaluable lessons. Dad, I wish I had one more shot to tell you, I love you, before you crossed over to the other side. But you were ripped away from me so fast without warning. Gone in an instant and no coming back. Im in pain. But we both know it’s just pain and it’ll pass. Now I’ll carry your mana and work ethic with me, as it’s time to move on because I have my family to feed and work to accomplish. Finally, I want you to rest your trailblazing soul, Soulman. Pain free, regret free, satisfied and at ease. You lived a very full, very hard, barrier breaking life and left it all in the ring. I love you dad and I’ll always be your proud and grateful son. Go rest high. #ripsoulman #rockyjohnson 🐐

Ein Beitrag geteilt von therock (@therock) am