Schon wieder eine Lucha-Libre-Tragödie: Jesus Huerta („La Parka“) ist am Wochenende verstorben. Die Folge einer Wrestling-Verletzung, die der 55-jährige bereits im Oktober erlitten hat.

Ein unglücklicher Topé durch die Ringseile hat das Leben von Jesus Huerta viel zu früh beendet: Das Unglück ereignete sich am 21. Oktober bei einem Match im mexikanischen Monterrey, als Park mit dem Kopf voran durch die Seile nach draußen sprang.

Das Ziel, sein Gegner Rush, verfehlte La Parka und krachte ziemlich stumpf in die Ringabsperrung. Esoboza verlor nach dem brutalen Einschlag das Gefühl in Armen und Beinen und musste noch in der Nacht notoperiert werden. Die OP rettete sein Leben, nun ist La Parka jedoch an den Folgen der verfehlten Aktion verstorben.

Bei La Parka handelt es sich übrigens nicht um den gleichnamigen La Parka, den noch langjährige Fans aus der WCW kennen (Adolfo Tapia); dieser ist heute als L.A. Park im Wrestling unterwegs. Huerta ist der zweite Wrestler, der das berühmte Gimmick mit dem Skelett-Kostüm verkörperte.

Huerta startete seine Karriere 1987 und arbeitete von 1995 bis zuletzt unter anderem für Lucha Libre AAA.

ERST 2019 VERSTARB SILVER KING IM RING

Die Lucha-Libre-Szene ist in den vergangenen Jahren wiederholt durch Todesfälle heimgesucht worden, die sich unmittelbar im Ring abspielten.

2019 verstarb der 51-jährige Silver King an den Folgen eines Herzinfarkts, den er im Ring bei einer Veranstaltung in London, England, erlitt.

2015 erschütterte der Tod von Perry Aguayo jr. die Szene. Augayo hatte in einem Multi-Men-Match einen Dropkick von Rey Mysterio kassiert und war daraufhin regungslos zu Boden gegangen. Aguyao hatte eine schwerwiegende Wirbelsäulenverletzung erlitten, sein Tod wurde kurz darauf in einem Krankenhaus in Mexiko-Stadt festgestellt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.


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