Das dritte WWE-Event im 10-Jahres-Vertrag mit Saudi-Arabien: In Dschidda gibt es erstmals in der Geschichte Undertaker vs. Goldberg, dazu eine 50-Mann-Battle-Royal und das angedrohte Einlösen des MITB-Koffers von Brock Lesnar!

Rund 40 Grad im Stadion zu Beginn der Veranstaltung: Für WWE Super ShowDown ist die Startzeit zu den vorherigen Events in Saudi-Arabien um drei Stunden nach hinten verlegt worden. Das bedeutet für Fans in Deutschland: Prime Time Wrestling.

(0) In der Pre-Show holten Jimmy & Jey Uso einen Sieg über The Revival. Scott Dawson wurde nach einem doppelten Superkick gepinnt.

Los geht es mit dem Match um die Universal Championship!

PODCAST ZUM PAY-PER-VIEW! Wir sprechen über WWE Super ShowDown im ausführlichen Review Hier abonnieren oder im Player gleich hören:

Apple/iTunes | Android | Spotify | Deezer | YouTube | RSS-Feed

Zur Show reisten übrigens auch Natalya und Alexa Bliss mit. Die WWE hatte Hoffnung, endlich ein Frauen-Match auf der Card platzieren zu können. Das hat die Regierung von Saudi-Arabien nach einigen Gesprächen vorerst aber nicht zugelassen. Es ist aber auch erst 2019, vielleicht wird das ja in Zukunft noch was.

 (1) WWE UNIVERSAL CHAMPIONSHIP SETH ROLLINS bes. BARON CORBIN per Einroller

Dieses Mal sind in den ersten Zuschauerreihen echte Fans platziert worden, nicht Freunde und Familie des saudischen Königshauses, die im Vorjahr bei den Veranstaltungen damit auffielen, in ihren Sesseln auf ihren Handys rumzudrücken und ab und zu mal zum Ring zu blicken. Für die Atmosphäre sicherlich eine Verbesserung.

Apropos Atmosphäre: Zu Beginn der Übertragung wurde über dem King Abdullah International Stadium wieder mächtig Feuerwerk gezündet. Für alle Freunde von Pyro sollte es wieder ein herrlicher WWE-Abend werden.

Seth Rollins ging „verletzt“ ins Match. Nach der brutalen Attacke ging der Universal Champion mit einem Unterleibsverband ins Match. Baron Corbin platzierte gleich seine Aktionen auf die angeschlagenen Körperpartien. Das ging alles recht gemütlich vonstatten – hier wirkte die Show gleich mal wie eine gewöhnliche House Show.

Das Tempo nahm dann aber zu, als sich Rollins Match zurück kämpfte und wieder seine Dives durch die Ringseile zeigte.

„Burn It Down“: Der Superkick sollte folgen, Baron rettete sich aus dem Ring. Rollins wollte ihm mit dem dritten Suicide Dive durch die Seile folgen, doch dieses Mal hatte Baron eine Antwort parat und übernahm wieder die Kontrolle. Was im Falle Corbins nicht gerade prickelnde Action bedeutet. Den Deep Six brachte Corbin zu seinem bis dahin stärksten Near Fall ins Ziel.

Corbin brachte auch noch einen Stuhl ins Spiel. Er Ringrichter erklärte ihm: „So kannst du den Titel nicht gewinnen!“ Baron ließ vom Titel ab, daraufhin begann eine Diskussion mit dem Offiziellen. Der Ringrichter machte überraschend klare Ansagen – und Corbin passte nicht auf! Seth Rollins kam von hinten und rollte Corbin zur Entscheidung ein! Titelverteidigung! Ein Finish, wie man es sich nur in Dschidda vorstellen kann …

Der schlechte Verlierer Baron Corbin meldete sich hinterrücks erneut – und hämmerte Rollins mit dem End of Days auf die Matte. Nur Sekunden dauerte, Brock Lesnars Musik ertönte und die Bestie machte sich gemeinsam mit Paul Heyman und dem MITB-Koffer auf den Weg zum Ring.

Paul Heyman stolperte auf den Weg in den Ring, ließ den Koffer fallen. Brock Lesnar war kurz irritiert, woraufhin Seth Rollins einen Tiefschlag gegen die Bestie platzierte. Rollins hämmerte nun mit einem Stuhl wiederholt auf Lesnar ein.

Schließlich gab es den Stomp gegen Lesnar – und der Kopf der Bestie krachte auf den MITB-Koffer! 

Seth Rollins‘ Musik ertönte und der Universal Champion zog sich zurück. Damit wurde der MITB-Koffer wieder nicht eingelöst. WAS FÜR EIN TROLLJOB!

Falls wir Brock Lesnar zum letzten Mal an diesem Abend gesehen haben, hat er sich seine Millionengage heute Abend wieder redlich verdient. Nicht dass er Sonntag wieder Zuhause sitzt und uns alle auslacht.

(2) IC-Champion „DEMON“ FINN BALOR bes. ANDRADE per Coup de Grace

Für die Fans in Saudi gibt es heute den Demon-Entrance von Finn Bálor. Musste auch sein, schließlich wurde diese Veranstaltung als mindestens so gut oder besser als WrestleMania beworben. Aber welche WrestleMania? Wahrscheinlich ist die Neunte mit Crush und Doink the Clown gemeint.


Im Oberrang gab es einige leere Bereiche beim Demon-Entrance zu sehen.

Stimmung im zweiten Match ein wenig down. Die saudischen Fans sind wohl zu geschockt, weil sie noch nie einen Dämonen zu Gesicht bekommen haben.

Ein ordentliches Match auf House-Show-Level zu Beginn. Die hohen Temperaturen vor Ort sorgten dafür, dass hinter der Demon-Lakierung Finn Bálor wieder zum Vorschein kam. Das Publikum konnte spätestens mit Balors Tope Con Hilo aufgeweckt werden.

Andrade übernahm die Kontrolle, nach dem Hammerlock DDT gelang ihm ein entscheidender Near Fall.

Bálor ließ sich aber nicht unterkriegen. Nach dem Dropkick in die Ringecke, wollte Bálor den Double Foot Stomp vorbereiten. Andrade folgte dem IC-Champ aber auf die Seile. Bálor behielt die Kontrolle und beförderte Andrade mit einem Inverted DDT (Bloody Sunday) auf die Ringmatte. Danach saß der Coup de Grace zur Entscheidung.

In der zweiten Hälfte wurde das Match immer stärker, leider spielte die Atmosphäre im Stadion aber nicht mit. 

Einige Teilnehmer der 50-Mann-Battle-Royal meldeten sich zu Wort: The Miz und Jinder Mahal. Ob Babatunde auch mit dabei sein wird?

„When Legends Rise“ Von Godsmack ist der offizielle PPV-Song. Musik, deren Sound 2001 aktuell war.

(3) Shane McMahon bes. Roman Reigns nach Drew McIntyres Claymore Kick

„HERE COMES THE BIG DAAAAWWG!“, teilt uns Michael Cole freudig mit. Zur Unterstützung von Shane McMahon ist Drew McIntyre mit an den Ring gekommen.

Shane McMahon erlebte immer wieder Unterstützung von Drew McIntyre, der mal zulangte, als Ringrichter Charles Robinson gerade die Augen woanders hatte. McMahon dominierte Reigns zeitweise mit seinem Headlock, dann mit dem Versuch zum Triangle. Aus dem sich Roman aber herauspowerte. „What a match!“, log Michael Cole.

McMahon zeigte einen Spear zum 2-Count. Reigns holte Shane in der Vorbereitung zum Coast-to-Coast mit einem Superman Punch von den Seilen.

Eine Handvoll Fans riefen nach CM Punk.

Roman wollte den Spear bringen, doch Shane platzierte einen Kick – und im Gefecht holte Shane versehentlich den Ringrichter von den Beinen. McInytre kam sofort in den Ring und streckte Shane mit dem Claymore Kick nieder. Shane coverte daraufhin Reigns zur Entscheidung!

Sieger: „Best in the World“ Shane McMahon.

Roman Reigns vs. Drew McIntyre gibt es in zwei Wochen bei WWE Stomping Grounds.


Man kann es drehen und wenden wie man will. Einen der letzten verbliebenen Stars gegen einen 50-jährigen Familienvater verlieren zu lassen, ist einfach Quatsch. Diese Veranstaltung ist bis hierhin auch schon mal nix. 

(4) LARS SULLIVAN bes. LUCHA HOUSE PARTY in einem HANDICAP MATCH via DQ

Lucha House Party sind gegen Lars Sullivan disqualifiziert worden, als man gemeinsam gegen ihn vorging. Nach der Entscheidung zerstörte Lars die mexikanischen Kollegen im und am Ring.

(5) RANDY ORTON bes. TRIPLE H mit dem RKO

Dieses Duell wurde uns wie die Neuauflage einer klassischen WWE-Fehde verkauft. Im Aufbau am Montag bei Raw hatten beide Männer Sprüche über ihre Männlichkeit gelassen. Ob Triple H seine Eier im Handgepäck mitnehmen konnte, wie bei Raw diskutiert, wurde vor dem Match nicht mehr aufgelöst.

Triple H versuchte Orton früh mit einem Pedigree zu überraschen. Stattdessen ging es bald nach draußen, wo The Game seine Attacken auf Randys Schulter setzte. „Mit der Schulter hatte Randy Orton schon früh in seiner Karriere Probleme“, erklärte Michael Cole.

Der Legendkiller wurde aber seinem Namen gerecht, als er Triple H unsanft auf das Kommentatorenpult beförderte und dann im Ring die Kontrolle übernahm. „Langsam, methodisch, strategisch“, so beschrieb Corey Graves bis hierhin völlig richtig das gebotene Match. „Hier will niemand einen Fehler machen!“

Triple H kämpfte sich wieder auf die Beine, brachte ein hohes Knie ins Ziel. Orton überraschte HHH mit einem Slingshot in die Ringseile. Aus den Seilen kommend, kassierte Orton dann aber eine harte Clothesline von Triple H – und beide Männer gingen zu Boden.

Triple H ging wieder Richtung Pedigree, Orton befreite sich. Triple H fand sich auf dem Ringrand wieder. Randy Orton brachte einen Dropkick, der nicht ins Ziel ging, Triple H ging so oder so zu Boden.

Beide Männer kämpfen noch in Zeitlupe in der Ringecke. Dann machte Triple H die DX-Geste, kam angelaufen und wurde von Randy Orton mit einem Powerslam überrascht.

Saudi-Arabien wachte auf und forderte jetzt den RKO.

Vintage Orton gab es jedoch zuvor mit dem Draping DDT aus dem Ringseilen.

Randy bereitete nun den RKO vor, mit der Unterstützung des Publikums. Triple H kämpfte sich an den Ringseilen auf die Beine, Orton lauerte. Doch der RKO ging nicht ins Ziel, stattdessen holte Triple H seinen Gegner mit einem Spinebuster auf die Matte. Es folgte ein Crossface gegen Orton. Triple H konnte den Submission-Hold lange durchziehen, bis sich Randy endlich in die Ringseile retten konnte.

Triple H wollte den Pedigree bringen. Randy Orton rollte sich mit einem Sunset-Flip aus der Aktion, kam wieder auf die Beine und überraschte The Game mit dem RKO. Zum 2-Count.

Randy Ortons nächste Idee: Der Punt-Kick. Shades of WrestleMania 25. Doch als Orton angelaufen kam, packte sich HHH das Bein seines Gegners, blickte ihm böse ins Gesicht und konnte dann das Pedigree durchziehen. Doch nur zum 2-Count.

Das Match verlagerte sich vor den Ring, wo Triple H Orton gleich vier Mal auf das Kommentatorenpult beförderte. Für Randy ging es zurück in den Ring, Triple H folgte. Mit dem Gedanken, seinem ehemaligen Zögling nun ein Ende setzen zu wollen. Womit Triple H jedoch nicht rechnete? Dem RKO-out-of-nowhere. In diesen lief The Game geradewegs hinein und kassierte den Pinfall zur Entscheidung!

Sieger: „The Viper“ Randy Orton.

Solide Arbeit beider Männer. Wenn man das Match mit zweifacher Geschwindigkeit abspielen würde, wäre auch schon wieder 2009. 

Die Kommentatoren informierten uns über zwei Titelwechsel auf dem Weg nach Saudi-Arabien. Am Flughafen Frankfurt-Hahn konnte Jinder Mahal R-Truth auf dem Flugfeld beim Zwischenstopp überraschen und einrollen. Auf dem Flug nach Dschidda gab es dann die Revanche, gerade als Jinder schlief und R-Truth sich anschlich! Wer’s sich ansehen möchte, schaut mal in den YouTube-Kanal von WWE, da gibt es beide Clips.

(6) BRAUN STROWMAN bes. BOBBY LASHLEY per Running Powerslam

Lashley wurde beim Entrance auf einer sich drehenden Plattform präsentiert. Dazu gab es Feuerwerk. Ein Auftritt, der mindestens so gut oder sogar besser war als ein WrestleMania-Auftritt!

Was nun folgte war ein richtiges Match zweier Power-Wrestler! Lashley beeindruckte mit einem harten Powerslam gegen Strowman, das reichte aber nur bis zum 2-Count. Lashley nahm dann kurz das Tempo raus, doch Braun befreite sich, hämmerte Bobby mit einem Spinebuster auf die Matte und hämmerte ihn dann wiederholt mit Shoulderblocks von den Beinen. Das wiederholte Braun dann auch außerhalb des Rings. Mit Anlauf um den gesamten Ring, wurde Lashley wiederholt auf die dünnen Matten außerhalb des Rings gehämmert.

Wenig später konnte sich Lashley revanchieren. Er hämmerte Bobby außerhalb des Rings in die Ringabsperrung und verabreichte ihm dann noch einen Suplex auf der Entrance-Rampe.

Lashley kletterte auf die Seile, war aber zu langsam und wurde von Braun unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der „Almighty“ flog durch den halben Ring. Braun setzte mit einem Powerslam nach und holte dann den Sieg mit einem zusätzlichen Running Powerslam.

Und hier noch ein Hinweis in eigener Sache:


Power-Wrestling Juni 2019
Power-Wrestling Juni 2019

DIE BRANDNEUE POWER-WRESTLING IST JETZT ERHÄLTLICH! ALLE INFOS HIER!


(7) WWE-Champion KOFI KINGSTON bes. DOLPH ZIGGLER per Trouble in Paradise

Der ewige Midcard-Klassiker aus der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts gab es heute also als Match um die WWE Championship. „Ich hätte es sein sollen“, hatte uns Dolph Ziggler in den Wochen vor #WWESSD erklärt – in Bezug darauf, wer mit einem großen WrestleMania-Moment den WWE-Titel hätte gewinnen müssen.

Kofi kam dem Sieg erstmals mit dem S.O.S. nahe, dann gab es auch noch einen Trust Fall Kingstons von den Seilen nach draußen. Als es zurück in den Ring ging, verpasste Kofi einen Treffer von den Seilen und danach auch sein Trouble in Paradise. Allerdings mischte sich nun Xavier Woods ein, der vom Ringrand einen Kick gegen Dolph platzierte. Der Ringrichter bekam davon nichts mit. Ziggler hatte zuvor einen Treffer gegen Woods gebracht, dies wurde uns als „Revanche“ verkauft.

Kofi folgte mit Trouble in Paradise … und holte den Sieg! Titelverteidigung für Kingston.

„Ich sollte es sein. Und deshalb verlange ich ein weiteres Match“, sagte Ziggler anschließend in einem Interview. „Ich will Kofi Kingston im Steel Cage“, damit niemand wie Xavier oder sonst wer eingreifen könne. Dieses Match wird es sehr sicher bei WWE Stomping Grounds geben.

(8) MANSOOR GEWINNT DIE 50-MANN-BATTLE-ROYAL

Nun machten sich 50 Berufsringkämpfer aus Raw, SmackDown und NXT auf den Weg zum Ring. Zur größten Battle Royal aller Zeiten – und das bei 40 Grad im und am Ring. Nachdem eine größere Gruppe Geeks einheitlich zum Ring gerufen wurde, bekamen größere Stars auch eigene Einzüge: The Miz, Samoa Joe, Titus O’Neil, der es dieses Mal ohne Zwischenfall in den Ring schaffte und Elias, der ein Liedchen über seine Gegner trällerte.

Einige auffällige Eliminations (sicherlich nicht alle):

EC3 war der erste Mann, der einen Abgang machte, gefolgte von den Singh-Brüdern. Dann ging es munter weiter. Binnen der ersten Minuten fielen schon mal etliche Männer aus dem Ring.

AOP tauchten in diesem Match seit längerer Zeit wieder auf. Eine Keilerei gegen die Viking Raiders und Heavy Machinery war ein Highlight, was aus dem konfusen Match in der ersten Hälfte herausstach.

Titus O’Neil versteckte sich zwischenzeitlich unter dem Ring. An der Stelle, die er im Vorjahr bereits unbeabsichtigt erkundet hatte.

Titus konnte beide Viking Raiders rauswerfen.

Matt Hardy eliminierte Shelton Benjamin per Twist of Fate.

Samoa Joe eliminierte die Raw Tag Team Champions (Zack Ryder und Curt Hawkins).

Ricochet eliminierte den früheren mehrfachen 24/7-Champion Jinder Mahal.

Rowan eliminierte Otis und danach Xavier Woods.

Cesaro warf Cedric Alexander nach Cesaro Swing und Slingshot über die Seile.

Sin Cara, der womöglich von einem untrainierten Wrestler mit Maske ersetzt wurde, eliminierte Shinsuke Nakamura.

Daraufhin warf Rusev Sin Cara raus. Un The Miz sogleich Rusev.

An dieser Stelle waren noch acht Männer übrig:

The Miz trickste Robert Roode aus, der übrigens keinen Schnauzbart mehr trägt.

Elias beförderte Miz nach einem harten Kniestoß über die Seile.

Ricochet und Ali konnten gemeinsam per Suplex Samoa Joe über die Seile heben.

Ricochet und Ali freuten sich zu früh und wurden sogleich von Cesaro rausgeworfen.

Damit stand plötzlich noch der Lokalmatador Mansoor im Ring – und Elias! Saudi-Arabien erwachte, als man merkte, dass der Lokalmatador gewinnen konnte.

Elias schaffte es beinahe, Mansoor rauszuschleudern. Doch der Saudi-Star hielt sich am Ringseil fest … und konnte dann Elias austricksen und die Battle Royal gewinnen!

Die Begeisterung war gewaltig, als der in Riad geborene Mansoor anschließend sein Sieger-Interview gab. „Vor einem Jahr war ich nur ein Rookie. Und ich hatte den Traum, mein Land überall auf der Welt zu repräsentieren! Heute habe ich die historischste Battle Royal in der WWE-Geschichte gewonnen! Mein Traum ist wahr geworden!“ 

PODCAST ZUM PAY-PER-VIEW! Wir sprechen über WWE Super ShowDown im ausführlichen Review Hier abonnieren oder im Player gleich hören:

Apple/iTunes | Android | Spotify | Deezer | YouTube | RSS-Feed

Zeit für den Main Event …

(9) UNDERTAKER vs. GOLDBERG 

Goldberg hatte heute den besonders weiten Weg zum Ring. Wir hörten den Extended-Mix seines Entrance Themes und bekamen auch das Sprüh-Feuerwerk, was bei SmackDown fehlte. Schade, dass man heutzutage bis nach Saudi-Arabien fahren muss, um WWE mit Pyro zu erleben!

Einen erweiterten Entrance gab es auch für den Undertaker, der von einer Gruppe Fackelträger auf der Bühne eingeläutet wurde. Die Flammen schlugen anschließend fast aus dem Stadion, als der Taker – flankiert von aufgestellten Särgen auf der Stage – zum Ring schlich.

Nach der großen Ankündigung machte Goldberg eine Kampfansage. Er starrte dem Deadman in die Augen, deutete dann an, ihm die Kehle durchschneiden zu wollen.

Goldberg ließ Gesten Taten folgen! Nicht einen, sondern gleich zwei Spears gab es von der WCW-Ikone! Zum 2-Count!

Anzeichen zum Spear, doch der Undertaker war jetzt zur Stelle. Der Deadman deutete seine heftigen MMA-Fähigkeiten an, doch Goldberg konterte und nahm den Taker am Boden in einen Beinhebel.

Zurück auf den Beinen stürmte Goldberg in die Ringecke und traf den Turnbuckle statt den Taker. Hier zog sich Goldberg einen massiven Cut zu!

Blut strömte über Goldbergs Kopf!

Old-School-Taker: Er schaffte es, über die Seile zu wandern und mit einem harten Treffer Goldberg auf die Matte zu befördern.

Die WCW-Ikone kam wieder auf die Beine, hing aber in den Ringseilen. Schließlich war der Reaper zur Stelle und packte Goldberg zum Chokeslam. Dann die Geste des Undertaker, selbst das Match beenden zu wollen.

Tombstone Piledriver! Aber nur zum 2-Count!

Der Kampf ging bald auf den Beinen weiter. Beide Männer liefen in die Seile und hatten eine ähnliche Idee: Double-Clothesline-Kollision in der Mitte des Rings.

Undertaker hielt das Tempo hoch und stürmte mit einer Clothesline in die Ringecke. Snake Eyes, doch als der Undertaker jetzt Anlauf nahm, war Goldberg plötzlich da und holte den Deadman mit einem dritten Spear von den Seilen.

Dann der Jackhammer, der jedoch mehr wie ein Brainbuster aussah. Keine sanfte Landung für den Taker. Doch wieder nur der 2-Count.

Goldberg wollte jetzt seinerseits den Tombstone bringen, doch beide Männer kollabierten. Take kam dann mit dem Chokeslam und pinnte Goldberg zur Entscheidung.

Das Match fing munter an. Am Ende hatten (nach 9 Minuten Kampfzeit) keine Luft mehr. Und Undertaker schien nach dem ungünstigen Jackhammer neben sich zu stehen.

Man laß es aus seinem Gesicht, dass er mit dem Match nicht zufrieden war.

Zwei alte Legenden haben alles gegeben, aber am Ende reichte es leider nicht mehr …

 

PODCAST ZUM PAY-PER-VIEW! Wir sprechen über WWE Super ShowDown im ausführlichen Review Hier abonnieren oder im Player gleich hören:

Apple/iTunes | Android | Spotify | Deezer | YouTube | RSS-Feed