(Zwischenzeitlich hatten wir weiter oben Orton statt Rey als Sieger gelistet. Natürlich Quatsch, wobei das auch aus dem Kontext hervorging. Sorry …)

(6) WWE World Cup: The Miz bes. Rey Mysterio

Bei The Miz verabschiedete sich langsam die Stimme, dennoch brachte er vor dem ersten Halbfinale noch seine Botschaft raus, heute Abend … genau: Best in the World werden zu wollen!

Zu den Halsschmerzen kamen auch noch Schmerzen im Rippenbereich hinzu, als Rey mit seinem Slide aus dem Ring auf Mysterio landete. Rey verkaufte allerdings auch selbst Unterleibsschmerzen. Resultierend aus der Attacke von Randy Orton nach dem Opener.

Miz nahm mit einer Beinschere das Tempo komplett aus dem Match. Schmerzen im Rippenbereich fügte sich Rey aber auch eigenhändig zu, als er mit einer Aktion verfehlte und unter dem untersten Ringboden auf den Hallenboden schlidderte.

Ein recht zähes Match setzte sich fort, bis Rey Mysterio der Befreiungsschlag gelang und nach einem Crossbody aus den Seilen wieder mehr Stimmung aufkam.

Miz wurde für den 619 in Position gebracht. Doch bevor Rey die Aktion ins Ziel brachte, überraschte ihn Miz, warf Mysterio mit dem Gesicht voran in die Ringecke und ließ das Skull-Crushing Finale folgen. Zu einem Near Fall!

Bei den It-Kicks wich Rey aus. Mit einem ähnlichen Einroller wie im Opener wollte Mysterio dann den Sieg abstauben. Das misslang zwar, aber dafür schaffte Rey den 619. Der angeschlagene Mysterio schaffte es auf die Seile und setzte zum Frog Splash an … doch Mysterio zog die Knie an.

Wieder kassierte Rey einen Schlag in die Rippen. Und dieses Mal war es zu viel! Miz rollte Rey Mysterio zur Entscheidung ein – und schaffte es damit ins Finale!

  • Wer auf ein Mysterio vs. Rollins Match gehofft hatte, darf also weiter träumen.

(7) WWE World Cup: Dolph Ziggler bes. Seth Rollins

Auch diese beiden Herren brachten „Verletzungen“ aus der ersten Runde mit. Seth Rollins hatte Probleme mit dem Nacken, vor allem auch nach der Kollision mit der Ringabsperrung. Und Dolph Ziggler spürte noch den langen Ankle Lock in seinem Knöchel.

Interessant wurde es hier, als sich Drew McIntyre außerhalb des Rings Rings Seth Rollins gegenüberstellte. Rollins brüllte ihn an: „Schlag mich doch, damit dein kleiner Freund disqualifiziert wird!“ McIntyre sah davon ab, aber Dolph nutzte die Situation dennoch für sich, als er Rollins bei der Rückkehr in den Ring überraschte.

Ziggler übernahm die Kontrolle, das Tempo wurde für einige Zeit aus dem Match genommen. Interessant wurde es, als sich beide Männer gegenseitig beim Versuch zum Pin konterten. Drew McIntyre wollte sich wieder einmischen. Rollins behielt aber die Kontrolle. Wir sahen einen Suicide Dive. Rollins wollte dann die Seile für eine Springboard-Aktion nutzen. Doch Ziggler entkam und brachte den Fameasser zum Near Fall ins Ziel.

Ziggler ging auf die Seile, war hier aber zu langsam: Rollins folgte ihm und holte Dolph mit dem Superplex in den Ring. Beim Versuch zum Falcon Arrow landete Ziggler auf den Beinen und brachte sein Zig Zag. Wieder zum 2-Count.

Mittlerweile hatte sich dieses Match zu einem richtig spannenden Duell entwickelt! Erneut ging es auf die Ringseile, die Seth Rollins für sich nutzen wollte. Ziggler versuchte die Aktion noch abzuwehren. Aber Seth blieb obenauf – bis der Ringrichter kurz die Augen bei Dolph hatte und Drew McIntyre nach mehreren Versuchen doch noch eingreifen konnte und Rollins von den Seilen schleuderte.

Dolph folgte mit dem Superkick und holte damit den Sieg!

Gerade in den Schlussminuten sorgten beide Männer für die bisher beste Action des Abends. Bei der Konstellation allerdings auch zu erwarten.

Was nicht zu erwarten war: ein Finale zwischen Dolph Ziggler und The Miz. Heel vs. Heel, gerade für ein solches Publikum vor Ort eine sehr ungewöhnliche Entscheidung.

Nicht zu vergessen ist die Sonderregel: Sollte der SmackDown-Wrestler im Finale verlieren, wird er laut Shane McMahon seinen Job verlieren. Steht Miz vielleicht zu einem Wechsel zu Raw?

Weiter geht es nun mit dem Match um die WWE Championship!

(8) WWE Championship Match – AJ Styles bes. Samoa Joe

Bevor dieses Match überhaupt in geordnete Bahnen kam, zeigte Samoa Joe kurz nach Beginn einen Suicide Dive durch die Seile. Styles flog mit dem Rücken voran in einen der Kommentatorentische und ging direkt mit einem Nachteil in das vierte PPV-Match dieser Männer in Folge.

Joe kontrollierte das Geschehen und nahm Styles unter anderem mit vielen Strikes den Wind aus den Segeln. Einen Befreiungskick platzierte Styles dann aber überraschend gegen den Kopf seines Gegners.

Styles wollte sich zum Phenomenal Forearm vorkämpfen, doch Joe konterte mit einem überraschenden Powerslam und hämmerte dann Styles beinahe mit einer Lariat aus den Wrestling-Stiefeln.

Der Herausforderer schien heute Abend auf alle Aktionen des Champions Antworten zu wissen. Er arbeitete sich zum Coquina Clutch vor. Doch Styles befreite sich mit einer Attacke von Joes Bein, mit dem Joe seit dem Melbourne-Match Probleme hat.

Für AJ war das die Gelegenheit, wieder in die Offensive zu gehen. Er arbeitete sich zum zweiten Versuch des Phenomenal Forearms vor, den er dieses Mal ins Ziel brachte. Zum 1-2-3. Die Titelverteidigung für AJ Styles.

Das Finish kam plötzlich und wirkte flach – wie übrigens auch das Mach, das zwar „ganz nett“ war. Mehr aber auch nicht.

  • Nun geht es auch schon weiter mit dem nächsten Titel-Match um die vakante Universal Championship. Baron Corbin hat uns die Krönung eines neuen Champions versprochen und kam deshalb für das Match an den Ring.

(9) Universal Championship – Braun Strowman vs. Brock Lesnar

Paul Heyman griff zum Mikrofon … was Baron Corbin nutzte, um Braun Strowman hinterrücks zu attackieren.

Die Ringglocke läutete – und Lesnar brachte gleich den ersten F-5 nach der Attacke. Zum 2-Count.

Lesnar brachte einen zweiten F-5. Wieder zum Near Fall. Und ein dritter F-5. Wieder befreite sich Strowman!

Erneut landete Strowman auf den Schultern Lesnars. Brock zeigte den F-5, warf jedoch Strowman über die Ringseile und auf den Hallenboden.

Strowman drohte es nicht mehr vor Ablaufen des 10-Counts in den Ring zu schaffen.

In letzter Sekunde war Braun aber wieder zur Stelle.

Und im Ring gab es einen weiteren, den fünften F-5.

Zur Entscheidung!

Brock Lesnar ist wieder Universal Champion. 

„The Beast is back!“, erklärte Michael Cole!

Brock Lesnar!
Brock Lesnar!
  • Universal Champion Brock Lesnar wird bei der Survivor Series auf WWE-Champion AJ Styles treffen. Die Titel stehen hier nicht auf dem Spiel. Entsprechend bleibt Brock also wohl bis mindestens Dezember Universal Champion.

… DAS FINALE IM WORLD CUP UND DAS HBK-COMEBACK AUF DER NÄCHSTEN SEITE!


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