Ein Blick auf die Zuschauerzahlen der Woche.

Ein Rückgang war erwartet worden, doch nicht so krass: WWE Raw am vergangenen Montag kam in den USA mit dem Start der neuen NFL-Saison nur noch auf 2,68 Millionen Zuschauer. Das bedeutete ein Rating von 1,87 - schlechter lief es zuletzt vor knapp 20 Jahren, im Herbst 1996.

2,83 Mio. in der ersten Stunde, 2,72 Mio. in der zweiten Stunde und nur noch 2,52 Mio. in der dritten Stunde sahen die Sendung; Stunde 3 war in dieser Woche die Stunde mit der geringsten Reichweite seit der Verlängerung der Sendung im Sommer 2012.

Mit steigendem NFL-Interesse und der Konkurrenz auf anderen Sendern, sind weiterhin sinkende Einschaltquoten für die inhaltlich weitestgehend einttäuschende WWE-Show in diesem Herbst zu erwarten.

In Deutschland kam Raw am Donnerstag bei Tele 5 auf 250.000 Zuschauer. In der Zielgruppe reichte das für einen Marktanteil von 2,1 Prozent bei den 14- bis 49-jährigen.

Damit scheint sich Raw endgültig von einer Hochphase aus dem Frühjahr verabschiedet zu haben. Zum Vergleich: Im Januar sahen im Schnitt donnerstags 460.000 Zuschauer Raw auf Tele 5. Im August waren es dagegen nur noch 268.000 Zuschauer an den vier Donnerstagen. Um einen erfolgloseren Monat für Raw auf Tele 5 zu finden, muss man bis zum März 2015 (248.000 Zuschauer im Schnitt) zurückgehen.

Erfreulich: In den USA lief SmackDown am Dienstag stabill mit 2,66 Mio. Zuschauern (Vorwoche: 2,45 Mio.). Die Sendung reichte also knapp an das bisherige Flaggschiff Raw heran.

In Deutschland läuft SmackDown heute Abend auf ProSieben MAXX. Hier war das Zuschauerinteresse zuletzt auch rückläufig.

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geschrieben von  PW-Redaktion am Freitag, 16 September 2016

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