Die 2001 gescheiterte Football-Liga kommt wieder! Vince McMahon bringt die Xtreme Football League zurück.

"Wir geben den Fans ihr Spiel zurück." Mit diesen Worten hat Vince McMahon am heutigen Donnerstag die Rückkehr der XFL angekündigt. "Darüber habe ich bereits seit vielen Jahren nachgedacht", so McMahon.

Schnelleres, familienfreundlicheres und ein einfacher zu verstehendes Football-Spiel mit vielen Innovationen hat der 72-jährige angekündigt. Ein Game solle bestenfalls nicht mehr als zwei Stunden dauern. Schätzungsweise mindestens 100 Millionen US-Dollar werden von McMahon in das Projekt investiert.

Die Liga wird aus acht Teams mit 40-Mann-Kadern bestehen. Auch in der Saison von 2001 gab es acht Teams.

Über die Städte, in denen die Teams angesiedelt werden, gab der Kopf der neuen Firma "Alpha Entertainment" zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Auskunft.

Über einen Namenswechsel für die Liga habe man auch nachgedacht: "Am Ende kamen wir aber immer wieder auf XFL zurück. Wir denken, dass das ein cooler Name ist."

Die neue Liga werde auf die Einbindung von WWE komplett verzichten, im Gegensatz zum ersten Anlauf. McMahon wolle selbst auch keine öffentliche Rolle für die XFL einnehmen. Vince unterstrich zudem, dass sich an seiner Rolle innerhalb der WWE nichts ändern werde.

"Es wird hier ausschließlich um den Sport gehen, nicht um Politik", meinte McMahon auf eine Frage der Presse, ob er Unterstützung von US-Präsident Donald Trump für das Projekt erwarte.

Dieses Mal habe man zwei Jahre Zeit, um die Liga vorzubereiten und wolle so Fehler aus der Vergangenheit kein zweites Mal machen. McMahon kündigte an, für die neue XFL in erster Linie ein qualitativ besseres Spiel liefern zu wollen. Dabei werde er sich auf die Meinung und Mitarbeit vieler Football-Experten berufen.

Einen großen Bericht zum Thema, mit dem Rückblick auf die ursprüngliche XFL, gibt es in der brandneuen Power-Wrestling 2/18, die ab morgen (Freitag) im Handel erhältlich ist.

Hier haben wir das XFL im neuen Podcast ausführlich diskutiert.

geschrieben von  Christian Bruns am Donnerstag, 25 Januar 2018

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