Die TNA - PPV- Krise und ihre Konsequenzen

Für die Kreativen bei Total Nonstop Action Wrestling entwickelt sich die hausgemachte Pay-per-View-Krise zu einem Desaster. Die Planungen für die nächste TNA-Großveranstaltung, TNA Sacrifice, sind zur Zeit mehr als dürftig. Da es ein nur geringes Kaufinteresse der TNA-Events gibt, will man keine TV-Zeit mit dem Aufbau der Veranstaltungen verschwenden.

Der kommende Pay-per-View bei Total Nonstop Action Wrestling: TNA Sacrifice

TNA veröffentlicht keine Verkaufszahlen für ihre Pay-per-Views, und tut gut daran. Die einzig vorliegenden Zahlen sind Schätzungen einiger Kabelfirmen für die Großveranstaltung TNA Bound for Glory, die gerade einmal zwischen 9000 und 15000 Abnehmer gefunden haben soll. Es ist den Informationen vom Wrestling Observer Newsletter nach zu erwarten, dass die Verkaufzahlen für die letzte Großveranstaltung, TNA Lockdown, auf Grund des schlechten Aufbaus und des durch Jeff Hardy verursachten Skandals, noch tiefer liegen. Dies verursacht nun Resignation bei den Autoren.

Für Sacrifice stehen zur Zeit das Singles-Match Abyss gegen Crimson, das X-Division-Championtitelmatch Max Buck gegen Champion Kazarian, sowie das World Heavyweight- Championtitelmatch Rob Van Dam gegen Sting fest. Doch das Interesse an diesen Matches tendiert in Richtung Null. Das World Heavyweight- Championtitelmatch wird allem Anschein nach zu einem 3-Way-Dance verwandelt, denn in den wöchentlichen TV-Shows scheint die Storyline zwischen Mr. Anderson und Sting auf diese Matchpaarung hinauszulaufen.

Ob dies eine geschickte Wahl ist, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Denn das Flagschiff unter den Pay-per-Views, TNA Slammiversary IX steht nur rund einen Monat später im Kalender des Unternehmens.