Randy Savage: Das Portrait
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Von offizieller Seite wurde John Cena in der Vergangenheit oftmals als „kontroversester Superstar in der WWE“ bezeichnet. Dabei passt diese Beschreibung nur vage auf den Chain Gang Commander. Wirklich kontrovers waren andere, wie zum Beispiel der „Macho Man“ Randy Savage. Einst zählte er zu den verhasstesten, später zu den beliebtesten, zumeist jedoch zu den unterhaltsamsten Superstars. Sein Kampfstil war beeindruckend, seine Promos fesselnd. Wenn von der Macho Madness die Rede war, so durfte man diesen Begriff auch durchaus wortwörtlich nehmen.Heute gilt Savage in der WWE jedoch als Persona non grata. Obwohl Savage in den Achtzigern neben Hulk Hogan der größte Star der Promotion war, wurde er von Vince McMahon bislang nicht in die Hall of Fame aufgenommen. Ebenso auffällig war sein Fehlen im Videospiel „Legends of WrestleMania“. Als vor Jahren die Idee eines DVD-Sets über die Karriere von Randy Savage aufkam, wurde sie von Vince McMahon sofort verworfen – genau so wie jeder andere kreative Einfall, der in Zusammenhang mit dem Macho Man stand.
Über die Gründe seines derzeitigen Status’ ranken sich zahlreiche Gerüchte. Umso überraschender, dass man mit Macho Madness: The Randy Savage Ultimate Collection nun doch eine ausführliche Matchsammlung auf den Markt brachte. Zur Freude vieler langjähriger Wrestlingfans. Wir nutzen diese Gelegenheit für einen ausführlichen Blick auf die große Karriere des vielleicht verrücktesten Mannes in der WWE-Geschichte. Das große Sommer-Special über den „Macho Man“ Randy Savage. Ooooh yeah!
Randy Poffo erblickte am 15. November 1952 das Licht der Welt. Vater Angelo war italienischer Abstammung und von ziemlich sportlicher Natur. Er verdiente seine Sporen als Pro-Wrestler und stellte einst gar einen Rekord für die meisten Sit-Ups auf. Er schaffte über 6.000 Stück hintereinander. Nach seiner Schulzeit entschied sich Randy für eine Karriere auf dem Baseballfeld. Als Catcher verbrachte er einige Jahre in den Minor Leagues, wo er in den Farmteams der Red, Cardinals und White Sox tätig war. Der große Durchbruch in der MLB wollte ihm allerdings nicht gelingen. Durch seinen Vater fand er letztendlich Mitte der Siebzigerjahre zum Pro-Wrestling.


